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10.06.2011

17:43 Uhr

Nach Putsch

Gigaset richtet Fokus wieder auf Wachstum

Die ehemalige Siemens-Tochter Gigaset ist ein Jahr nach dem Putsch durch Ex-Vorstandschef Peter Löw wieder auf dem Weg in ruhigeres Fahrwasser. Künftig soll wieder der Ausbau des Telefongeschäfts im Vordergrund stehen.

Haben wieder Grund zum Lachen: Der Gigaset-Aufsichtsratsvorsitzende Peter Löw (r.) und die Vorstände Alexander Blum und Maik Brockmann (v.l.). Quelle: dapd

Haben wieder Grund zum Lachen: Der Gigaset-Aufsichtsratsvorsitzende Peter Löw (r.) und die Vorstände Alexander Blum und Maik Brockmann (v.l.).

MünchenKnapp ein Jahr nach dem Putsch auf der Hauptversammlung will sich die Münchner Firma Gigaset künftig ganz auf den Ausbau ihres Telefongeschäfts konzentrieren. Besonders in Schwellenländern wie Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC) wolle das Unternehmen zulegen, kündigte Vorstandschef Maik Brockmann am Freitag auf der Hauptversammlung in München an. Zudem sehe sich die einstige Beteiligungsfirma Arques nach Zukaufsmöglichkeiten im Telefon- und Zubehörbereich um, werde dabei jedoch keine Sanierungskandidaten mehr schlucken.

Die Aktionäre stimmten allen Anträgen - unter anderem über die Entlastung des Vorstands und die Bestellung von Aufsichtsratsmitgliedern - zu und es ging deutlich harmonischer zu als im vergangenen Jahr. Damals hatte eine Gruppe um Ex-Vorstandschef Peter Löw durch einen Putsch die Macht übernommen. Weniger später wurde der Vorstand ausgetauscht und Arques wandelte sich von einer defizitären Beteiligungsfirma zu einem profitablen Telekom-Spezialisten. Dabei übernahm das Unternehmen den Namen seiner einstmals größten Beteiligung - der früheren Siemens-Tochter Gigaset.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Stillfried

11.06.2011, 18:21 Uhr

Herrlich dieser Herr Löw, erst verabsciedet er sich mit eine dreistelligen Millionenbetrag von Arques, die dann den Bach runtergeht, dann steigt er weil BluO nicht lief mit den Mrd.Einsammeln. Nun kehrt er als Retter zu Arques zurück, und nennt das ganze jetzt Gigaset und nun wird der
Aktienkurs wieder mit Umsatzstories hochgepuscht. Der Immer
Gewinner ist nur Herr Löwund seine kleine Mitkassier Entourage - wie bei Arques. - den Schade haben imer die Anleger, die an diese Lufballons des Herrn Löw glauben.

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