Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.08.2014

10:08 Uhr

Nach Umsatz-Rückgang

Jenoptik ist vorsichtig

Die weltweiten politischen Krisen und Umsatzrückgänge im zweiten Quartal machen dem Technologiekonzern Jenoptik zu schaffen. Das Unternehmen wird deshalb vorsichtiger und schraubt seine Jahresprognose nach unten.

Schwache Quartalszahlen machen den Technologiekonzern Jenoptik vorsichtiger. dpa

Schwache Quartalszahlen machen den Technologiekonzern Jenoptik vorsichtiger.

BerlinDer Technologiekonzern Jenoptik hat sich nach einem Umsatzrückgang im zweiten Quartal zurückhaltender zu seinen Geschäftsergebnissen im Gesamtjahr geäußert. Das Unternehmen erwarte nun auch angesichts der weltweiten politischen Risiken Ergebnisse am unteren Rand der bisherigen Prognose, teilte Jenoptik am Dienstag in Jena mit. Das Unternehmen sagte für das laufende Geschäftsjahr nun einen Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) rund 55 Millionen Euro sowie ein Umsatzwachstum von etwa fünf Prozent vorher.

Im zweiten Quartal ging der Umsatz auf 146 (Vorjahr 151) Millionen Euro zurück. Das Ebit konnte jedoch um rund vier Prozent auf 13,4 Millionen Euro gesteigert werden.

Tarifabschlüsse der Metall- und Elektroindustrie

2009

Die Erhöhung der Löhne und Gehälter betrug insgesamt 4,2 Prozent in zwei Stufen: zum 1. Februar 2,1 Prozent, zum 1. Mai weitere 2,1 Prozent. Für November/Dezember 2008 und Januar 2009 wurde ein Einmalbetrag von 510 Euro vereinbart, ein weiterer von 122 Euro für September 2009. Von Januar bis April 2010 war eine weitere Einmalzahlung von jeweils 0,4 Prozent vorgesehen. Der Vertrag lief über 18 Monate vom 1. November 2008 bis zum 30. April 2010.

2010

Der Entgelttarifvertrag wurde im Zuge der Wirtschaftskrise vom 1. Mai bis zum 31. März 2011 ohne Anhebung verlängert. Zum Ausgleich erhielten die Beschäftigten zwei Einmalbeträge von je 160 Euro am 1. Mai und am 1. Dezember.

2011

Vom 1. April an gab es wie in der Tarifeinigung 2010 beschlossen ein Plus von 2,7 Prozent mit einer Laufzeit von zwölf Monaten bis 31. März 2012.

2012

Nach einem Nullmonat im April wurden die Löhne und Gehälter vom 1. Mai 2012 an um 4,3 Prozent angehoben. Die Vereinbarung lief am 30. April 2013 nach 13 Monaten aus.

2013

Der Vertrag hat eine Laufzeit von 20 Monaten, in den ersten beiden gibt es keine Erhöhung. Von Juli an steigen Löhne und Gehälter um 3,4 Prozent, vom Mai 2014 an nochmal um 2,2 Prozent.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×