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02.03.2013

03:51 Uhr

Nach Widerstand

MetroPCS verschiebt Abstimmung zu Telekom-Deal

Die ungeliebte Telekom-Tochter T-Mobile USA ist nicht einfach loszuwerden. Beim möglichen Käufer AT&T weigerten sich die Wettbewerbshüter, bei MetroPCS die Großaktionäre. Nun verschafft sich MetroPCS mehr Zeit.

Großaktionäre von MetroPCS glauben, zusammen hätten die beiden Unternehmen zu viel Schulden. dapd

Großaktionäre von MetroPCS glauben, zusammen hätten die beiden Unternehmen zu viel Schulden.

BerlinDer US-Mobilfunkanbieter MetroPCS verschiebt die außerordentliche Hauptversammlung zum Zusammengehen mit der Telekom -Tochter T-Mobile USA vom 28. März auf den 12. April. Grund für die Verschiebung sei ein Formfehler, teilte MetroPCS am Freitag mit.

Das Management empfahl seinen Anteilseignern erneut, für das vorgeschlagene Zusammengehen zu stimmen. Die Transaktion solle kurz nach der Hauptversammlung abgeschlossen werden. Zuletzt regte sich bei mehreren Anteilseignern jedoch Widerstand gegen das Zusammengehen. So kündigte der größte Aktionär von MetroPCS, die Investmentfirma Paulson & Co, an, sich gegen das Vorhaben auszusprechen.

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Die derzeitigen Bedingungen für MetroPCS seien nachteilig, hieß es. Die Deutsche Telekom soll drei Viertel der Anteile an dem neuen Unternehmen halten, die bisherigen MetroPCS-Aktionäre bekommen den Rest sowie 1,5 Milliarden Dollar in bar.

MetroPCS ist die fünftgrößte Mobilfunkfirma der USA, die Telekom-Tochter rangiert auf Platz vier. Zusammen kämen die beiden Anbieter auf etwa 42 Millionen Handy-Kunden.

Für die Telekom ist die Fusion mit dem Regionalanbieter nur die zweitbeste Lösung: Eigentlich wollten die Bonner T-Mobile USA im vergangenen Jahr für 39 Milliarden Dollar an den Telekomriesen AT&T verkaufen. Die US-Kartellbehörden stoppten den Deal jedoch.

Von

rtr

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