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21.01.2013

14:21 Uhr

Netzstimmen zu Kim Dotcom

Kriminell, clever oder kreativ?

VonTina Halberschmidt

Kim Dotcom – bewundernswerter Überflieger oder einfach nur Krimineller? Bei Facebook, Twitter und in der Handelsblatt-Online-Community gehen die Meinungen nach dem Start seiner neuen Plattform Mega auseinander.

Internet-Unternehmer Kim Dotcom: „Nur weil man einen etwas extravaganten Lebensstil führt, ist man ja nicht automatisch ein Gauner“ AFP

Internet-Unternehmer Kim Dotcom: „Nur weil man einen etwas extravaganten Lebensstil führt, ist man ja nicht automatisch ein Gauner“

Düsseldorf.Er selbst sieht sich nicht als Gesetzesbrecher. „Ich hab einfach ein großes Kind in mir und ich habe Spaß am Leben. (...) Nur weil man einen etwas extravaganten Lebensstil führt, ist man ja nicht automatisch ein Gauner“, erklärte Kim Dotcom alias Kim Schmitz im viel beachteten Handelsblatt-Interview, das er zum Start der neuen Speicher-Plattform Mega gab.

Bei Facebook, Twitter und in der Handelsblatt-Online-Community spaltet der Internet-Unternehmer dagegen die Gemüter. Die einen halten ihn – quasi – für einen Heiligen. Die anderen denken, er ist ein zurecht angeklagter Krimineller. „Kim Dotcom rulez“, schreibt ein Facebook-Fan beispielsweise auf der Page des Handelsblatt und erntet damit mehrere „Likes“. Man könne von Dotcom halten, was man wolle. „Tatsache ist, er hat es drauf!“

Eine andere Nutzerin empört sich: „Welche Kriminellen interviewt das Handelsblatt sonst so?“ Für Nutzer Christoph Brumm steht hingegen fest: „Nur weil die USA jemanden als kriminell einstufen, um ihre eigenen Interessen zu sichern, muss man das nicht unbedingt für voll nehmen.“

@B_pi_P ist von Kim Dotcoms neuer Speicherplattform „Mega“ angetan. Er zwitschert: „Wirklich eine clevere Idee, die @KimDotcom gegen die Feinde der Freiheit (allen voran USA) ins Spiel bringt.“

Ähnlich sieht es @wyssdanel: „Was dieser @KimDotcom da gerade veranstaltet, das ist großes Kino. Und ein Tritt in den Allerwertesten der USA.“ Und auch @SilSte steht Dotcom offenbar durchaus positiv gegenüber: „Eins muss man @KimDotcom lassen. Die Ideen sind kreativ und der Popcornfaktor kommt selten zu kurz.“ 

In der Handelsblatt-Online-Community lobt ein Nutzer Kim Dotcom als „klugen Kopf“. „Was er sagt, hat Hand und Fuß. Und sein Lebensstil ist sein Ding. Er nutzt eigentlich nur die Sensationsgeilheit von uns allen und den Medien, um seine Marke durchzusetzen. Vielleicht ist er sogar sozial engagiert? Wer das alles durchsteht, ist ein starker Typ!“

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Ein zweiter Kommentator ist da allerdings ganz anderer Meinung: „Für mich ist der sogenannte ‚Dotcom‘ ein mehrfach verurteilter, vorbestrafter Straftäter. Ich meine nicht, dass man Leuten, die fortgesetzt schwerwiegend mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind und sich praktisch als unbelehrbar erweisen, eine Plattform bieten muss.“

Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit – auf Facebook oder in der Handelsblatt-Online-Community!

Kommentare (1)

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btw

21.01.2013, 16:03 Uhr

"King Dot.Com"
Was?
Kriminell, dazu hat er nicht das Format.
Clever?
Dazu ist er zu dumm.
Kreativ?
Ja, wenn es darum geht die Kreativität anderer auszulutschen, ansonsten kreativ wie ein Stück Brot

Also was ist King the dotcom?

Exemplarisch das Abbild jener Community, die diesen Mentalfettwanst hochgespült sehen wollte.

so what.

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