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28.01.2014

07:26 Uhr

Neuausrichtung

Gewinnrückgang bei Software AG

Umsatz und Gewinn sind geschrumpft – die neue Konzernstrategie der Software AG zahlt sich bisher nicht aus. Die Hessen leiden unter dem Rückgang des Datenbankgeschäfts. Doch 2014 sollen neue Marktanteile gewonnen werden.

Am Darmstädter Firmensitz nimmt man mit einer Neuausrichtung bewusst Einbußen in Kauf. dpa

Am Darmstädter Firmensitz nimmt man mit einer Neuausrichtung bewusst Einbußen in Kauf.

FrankfurtDer Software AG ist die neue Strategie im vergangenen Jahr teuer zu stehen gekommen. Investitionen in das Geschäft mit Software zur Modernisierung der IT-Systeme von Unternehmen haben Umsatz und Gewinn 2013 schrumpfen lassen. Der Umsatz sank um sieben Prozent auf 973 Millionen Euro, der operative Gewinn (Ebit) brach um 17 Prozent auf 205 Millionen Euro ein, wie der TecDax-Konzern am Dienstag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten mit etwas mehr Umsatz, aber einem Gewinnrückgang in diesem Ausmaß gerechnet. Die Darmstädter hatten zu Jahresbeginn angekündigt, für den Ausbau des Geschäfts mit Software zur Integration der IT-Systeme von Unternehmen Einbußen in Kauf zu nehmen.

Im vierten Quartal verdiente der zweitgrößte deutsche Softwarehersteller mit gut 70 Millionen Euro deutlich weniger als von Analysten mit 81 Millionen Euro erwartet. Die Hessen leiden unter dem Rückgang des traditionellen Datenbankgeschäfts (Enterprise Transaction Systems - ETS) und setzen deshalb auf Firmensoftware zur IT-Modernisierung (Business Process Excellence - BPE).

Wegen Cloud-Investitionen: Software AG verdient deutlich weniger

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Software AG verdient deutlich weniger

Die Software AG hat kräftig in Cloud-Dienste und digitale Geschäftsprozesse investiert, was den Gewinn um ein Viertel drückte. Unter den Zukäufen ist ein US-Softwareentwickler aus Kalifornien.

In der Sparte BPE soll der Umsatz in diesem Jahr um zwölf bis 18 Prozent steigen. Das Unternehmen peilt einen operativen Gewinnanstieg von vier bis zehn Prozent an. „2014 werden wir unsere Technologieführerschaft ausbauen und weitere Marktanteile hinzugewinnen”, versprach Karl-Heinz Streibich, Vorstands-Chef der Software AG.

Von

rtr

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