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02.08.2011

10:41 Uhr

Neue Investoren

Russisches Geld für Twitter

Der Internetdienst Twitter hat eine kräftige Kapitalspritze erhalten. Angeführt wurde das Finanzierungspaket von der russischen Investmentfirma Digital Sky Technologies. Sie kaufte fünf Prozent der Anteile von Twitter.

Twitter-Logo. Quelle: AFP

Twitter-Logo.

San FranciscoDie Erwartung kräftiger Renditen in der Internet-Branche hat Twitter erneut eine kräftige Kapitalspritze beschert. Das kalifornische Unternehmen teilte mit, es habe „eine bedeutsame Finanzierungsrunde“ abgeschlossen, angeführt von der russischen Investmentfirma Digital Sky Technologies (DST Global). Nach Medienberichten soll Twitter 800 Millionen Dollar erhalten haben. Damit würde der Kapitalwert des Internet-Unternehmens auf acht Milliarden Dollar steigen.

Der Finanzinvestor DST Global, der auch schon an den Internet-Unternehmen Facebook, Groupon und Zynga beteiligt ist, erwirbt nach Informationen der britischen Tageszeitung „Financial Times“ für 400 Millionen Dollar einen Anteil von fünf Prozent an Twitter. Weitere 400 Millionen werden demnach von einer Investorengruppe bereitgestellt, zu der die US-Finanzfirmen T Rowe Price Group und JPMorgan Chase gehören. Die Hälfte der neuen Mittel sollen dem Zeitungsbericht zufolge verwendet werden, um Aktien von Mitarbeitern zurückzukaufen. Für die andere Hälfte sollen neue Anteilsscheine ausgegeben werden.

Twitter teilte mit, das Kapital werde genutzt, „um aggressiv Innovationen voranzutreiben, mehr großartige Beschäftigte einzustellen und in die internationale Expansion zu investieren“. Im Firmenblog erklärte das Unternehmen, die Zahl der Mitarbeiter sei in den vergangenen zwölf Monaten von 250 auf mehr als 600 gestiegen. Täglich würden mehr als 200 Kurzmitteilungen (Tweets) verschickt, rund drei Mal so viel wie vor einem Jahr.

Bei Twitter können Nutzer 140 Zeichen lange Textnachrichten absetzen, die jedermann lesen kann. Twitter verdient mit Werbung im Umfeld der Kurznachrichten. Das Unternehmen gilt als Senkrechtstarter der Internetbranche.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Besserwisser

02.08.2011, 11:25 Uhr

"Täglich würden mehr als 200 Kurzmitteilungen (Tweets) verschickt, rund drei Mal so viel wie vor einem Jahr."
Wow, ganze 200?

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