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19.05.2014

14:52 Uhr

Neue Richtlinien

Microsoft geht gegen irreführende Apps vor

Microsoft geht mit neuen Richtlinien für seinen App-Store gegen irreführende Programme vor. Künftig dürfen Apps nicht mehr mit leicht abgewandelten Namen so tun, also seien sie eine andere, populärere Anwendung.

Tablet-Computer mit Windows-Betriebssystem: Der Software-Konzern will seinen App-Store benutzerfreundlicher machen. AFP

Tablet-Computer mit Windows-Betriebssystem: Der Software-Konzern will seinen App-Store benutzerfreundlicher machen.

RedmondMicrosoft geht mit neuen Richtlinien für seinen App-Store gegen irreführende Programme vor. Künftig dürfen Namen von Apps nahestehenden Programmen wie Hilfsprogrammen nicht mehr zu nahe an dem des Originalprogramms sein, schreibt Microsoft-Manager Bernardo Zamora in einem Blog-Beitrag. Auch Logos müssen jetzt eindeutig unterscheidbar sein.

Sowohl in Microsofts Windows Store als auch in den App-Marktplätzen anderer Hersteller gibt es häufig zahlreiche Apps, deren Logos denen bekannter Apps sehr ähneln. Auch die Namen sind häufig ähnlich gewählt, mit der ursprünglichen App haben diese Programme häufig aber nichts zu tun.

Die wichtigsten Neuerungen in Windows 8.1

Startknopf

Tatsächlich kommt der Startknopf zurück, wie viele Nutzer es gefordert haben. Nach einem Klick öffnet darauf sich allerdings kein Fenster, sondern der Startbildschirm, den Microsoft mit Windows 8 eingeführt hat.

Desktop-Modus

Wer ein Gerät ohne Touchscreen hat, kann künftig im klassischen Desktop-Modus starten.

Sperr-Bildschirm

Der Sperr-Bildschirm wird persönlicher: Er zeigt Fotos als Diaschau an. Zudem können Nutzer Skype-Anrufe direkt entgegennehmen und Aufnahmen mit der Kamera machen.

Umgang mit mehreren Monitoren

Windows 8.1 erleichtert den Umgang mit mehreren Monitoren enorm, ohne große Konfiguration können Anwendungen auf den Bildschirmen hin- und hergeschoben werden.

Universalsuche

Das Betriebssystem bekommt eine Universalsuche, die nicht nur Ergebnisse vom Computer, sondern auch aus dem Internet liefert. Damit lassen sich schnell installierte Apps aufspüren und starten, aber auch eigene Texte oder Websites finden.

Internet Explorer 11

Microsoft hat seinen Browser Internet Explorer 11 für die Touch-Bedienung optimiert – er ist Teil von Windows 8.1.

Unterstützung für 3D-Drucker

Das Betriebssystem soll das drahtlose Drucken erleichtern – entweder per WLAN oder NFC. Zudem enthält Windows 8.1 Treiber für 3D-Drucker, womit die Erstellung von 3D-Objekten so leicht werden soll wie der Druck eines Dokumentes.

Leichtere Verwaltung

Die IT-Abteilungen in Unternehmen können kontrollieren, welche Anwendungen auf dem Startbildschirm eines Rechners liegen. Über „Work Folders“ lassen sich Daten aus den Benutzerordnern mit dem Unternehmensnetzwerk synchronisieren.

Regelmäßige Updates

Windows 8.1 erscheint nur ein Jahr nach Windows 8. Damit steht das Betriebssystem für eine neue Update-Politik: Microsoft will künftig häufiger neue Versionen veröffentlichen. Damit kann der Software-Hersteller besser auf Trends und Kundenwünsche eingehen, wie es heutzutage viele Firmen tun.

Als Beispiel gibt Microsoft Anleitungen für Spiele an: Aus dem App-Namen muss klar hervorgehen, dass es sich nicht um das eigentliche Spiel handele. So muss in diesem Fall die Bezeichnung „Game Guide“ vor dem Spielnamen stehen, eine Nachstellung wie bisher ist nicht mehr möglich. So sollen Verwechslungen vermieden werden.

Auch bei den Logos gelten künftig strengere Richtlinien: Das Logo der ursprünglichen App muss sich ab sofort deutlich von der des verwandten Programms unterscheiden. Eine Spiegelung oder Vertauschung der Farben ist mit den neuen Regeln nicht mehr möglich.

Von

dpa

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