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16.12.2014

10:04 Uhr

Neue Zahlen

Smartphone-Hersteller Xiaomi verdient schlechter als gedacht

Die Nachricht, der Smartphone-Hersteller Xiaomi habe fast eine halbe Milliarde Euro verdient, sorgte vor einem Monat für viel Stirnrunzeln. Jetzt stellt sich heraus: Die Geschäfte laufen nicht so lukrativ wie gedacht.

Xiaomi hat sich darauf spezialisiert, technisch hochgerüstete Geräte deutlich günstiger als die Konkurrenz zu verkaufen. Reuters

Xiaomi hat sich darauf spezialisiert, technisch hochgerüstete Geräte deutlich günstiger als die Konkurrenz zu verkaufen.

New York/PekingDas Geschäft mit günstigen Smartphones läuft für den chinesischen Branchen-Aufsteiger Xiaomi doch nicht so lukrativ wie zuletzt berichtet. Im vergangenen Jahr erzielte Xiaomi einen Gewinn von 347,5 Millionen Yuan (45 Mio Euro). Das geht aus Unterlagen hervor, die am Montag zum Einstieg beim chinesischen Hausgeräte-Anbieter Midea veröffentlicht wurden.

Vor einem Monat hatte das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf interne Dokumente noch geschrieben, Xiaomi habe 2013 mit 3,46 Milliarden Yuan rund zehn Mal besser verdient. Der nun veröffentlichte Umsatz von 26,6 Milliarden Yuan entspricht dabei ziemlich genau den Informationen aus der Zeitung.

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Laut Marktforschern hat das noch junge chinesische Unternehmen Xiaomi Samsung von der Smartphone-Spitze in China verdrängt. In China wird inzwischen rund jedes dritte Smartphone weltweit verkauft.

Xiaomi spezialisiert sich darauf, technisch hochgerüstete Geräte deutlich günstiger als die Konkurrenz zu verkaufen. Damit wurde der 2010 gegründete Anbieter zur Nummer eins im Heimatmarkt China.

Im vergangenen Quartal stieg Xiaomi nach Berechnungen der Marktforschungsfirma IDC dank der Größe des chinesischen Marktes zur Nummer drei im weltweiten Smartphone-Geschäft mit gut 17 Millionen verkauften Geräten auf.

Danach holte sich der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo mit der Übernahme des US-Herstellers Motorola den dritten Rang wieder zurück.

Von

dpa

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