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10.01.2007

10:33 Uhr

Neues Apple-Handy

Balda reitet auf der iPhone-Welle

Die Vorschusslorbeeren, die Apple für sein neu vorgestelltes multifunktionales Handy bekommt, verteilen sich auch auf die Zulieferer. Sowohl Balda als auch Intel können auf der iPhone-Welle mitreiten.

HB DÜSSELDORF. Der Handyzulieferer Balda wird für den US-Konzern Apple die Touchscreens für dessen multifunktionales Handy „iPhone“ liefern. Von dem im laufenden Jahr angepeilten Umsatz, den Balda mit den berührungsempfindlichen Bildschirmen erreichen will, werde das Apple-Geschäft den Löwenanteil ausmachen, sagte ein Firmensprecher am Mittwoch. Balda war im vergangenen Jahr in die Sparte eingestiegen und hatte für den Bereich Erlöse von 300 bis 350 Mill. Euro in Aussicht gestellt. Die im Nebenwerteindex SDax geführte Balda-Aktie legte am Morgen knapp elf Prozent auf 8,36 Euro zu.

Den Mikroprozessor für das neue Handy wird der US-Chipkonzern Intel liefern. Der zentrale Rechenkern des Mobiltelefons, das im vierten Quartal in Europa auf den Markt kommen soll, stamme von Intel, sagte ein Sprecher von Apple Deutschland.

Der Computer-Konzern Apple hatte am Dienstag mitgeteilt, in das Handygeschäft einzusteigen und mit der Ankündigung des iPhone seine Aktien mit einem Plus von acht Prozent auf ein Rekordhoch geschickt. Apple will mit dem Verkauf des Gerätes - einer Kombination aus Mobiltelefon und dem Musikabspielgerät iPod - im Sommer in den USA starten. Die Markteinführung in Europa wird für das vierte Quartal erwartet, für Asien für das kommende Jahr. Apple-Chef Steve Jobs sagte, 2008 könnten zehn Mill. iPhones verkauft werden. Dies wäre ein Prozent des weltweiten Handymarktes.

Der MP3-Spieler iPod ist einer der Verkaufsschlager von Apple. Seit der Einführung des Gerätes im Jahr 2001 hat der Konzern inzwischen mehr als 70 Mill. Stück verkauft.

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