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09.05.2013

19:06 Uhr

Neues Modell

Nokia stärkt Geschäft mit Billig-Smartphones

Der angeschlagene Handybauer will eine App-Plattform für sein neues Modell Asha aufbauen. So wollen die Finnen wenigstens in Entwicklungsländern den Wettbewerb mit Android und Apple gewinnen.

Nokia-Chef Stephen Elop bei der Präsentation des neuen Billig-Smartphones Asha 501 in Neu Delhi: Vor allem in Entwicklungsländern soll das Modell Käufer überzeugen. ap

Nokia-Chef Stephen Elop bei der Präsentation des neuen Billig-Smartphones Asha 501 in Neu Delhi: Vor allem in Entwicklungsländern soll das Modell Käufer überzeugen.

EspooDer einstige Handy-Weltmarktführer Nokia will seine Stärken bei günstigen Internet-Handys ausspielen. Das Unternehmen stellte am Donnerstag eine neue App-Plattform und das Touchscreen-Telefon Asha 501 vor, das in Deutschland 99 Euro kosten soll. Nokia bezeichnet die Geräte der Asha-Serie selbst als Smartphones, große Marktforscher wie Gartner und IDC erkennen sie jedoch nicht als solche an, weil auf ihnen nur Web-Apps laufen können.

Mit der Asha-Software-Plattform will Nokia eine große Vielfalt von Apps auf die günstigen Internet-Telefone bringen, die bisher vor allem in Ländern wie Indien vermarktet wurden. Die Apps bekommen künftig auch eine integrierte Bezahlfunktion.

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Die Smartphone-Verkäufe ziehen zwar an, doch Nokia kommt nicht aus der Verlustzone. Der finnische Handy-Pionier läuft der Konkurrenz immer noch deutlich hinterher. Besserung ist kaum in Sicht.

Für Nokia waren einfache Handys traditionell ein wichtiges Standbein, während der Konzern beim Absatz von Smartphones zuletzt weit hinter Samsung und Apple lag. Derzeit wechseln jedoch auch die Entwicklungsländern zu Computerhandys. Und dort lässt Nokia die Asha-Serie gegen günstige Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android antreten.

Das Asha 501 ist das erste Telefon für die neue App-Plattform und soll voraussichtlich im dritten Quartal auf den Markt kommen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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MSCH

13.05.2013, 23:12 Uhr

Bei mir hat sich NOKIA nach dem Abgreifen von Millionen an deutschen Subventionen und der anschliessenden Schließung des Standortes Bochum (wobei der rumänische Nachfolgestandort ebenfalls - nach dem Abgreifen von Subventionen - bereits wieder geschlossen ist) jegliche Sympathien verspielt und wird schnell auch nicht mehr von meiner persönlichen Boykott-Liste herunterkommen. Ich kann auf NOKIA bestens verzichten!

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