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07.07.2011

19:44 Uhr

„News of the World“

Verschrien, aber trotzdem gern gelesen

Die britische Sonntagszeitung „News of the World“ gehörte zu den meistgelesenen Blättern in Großbritannien - sie war aggressiv und auf Skandale um Prominente spezialisiert.

"News of the World": Jeweils am Sonntag erschien das Schwesterblatt der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ und gehörte bisher zu den meistgelesenen Blättern in Großbritannien. Quelle: Reuters

"News of the World": Jeweils am Sonntag erschien das Schwesterblatt der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ und gehörte bisher zu den meistgelesenen Blättern in Großbritannien.

LondonDie Sonntagszeitung „News of the World“ ist das Schwesterblatt der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ und gehörte bisher zu den meistgelesenen Blättern in Großbritannien. Die Zeitung aus dem Murdoch-Imperium ist eines der aggressivsten Boulevardblätter in Großbritannien und hat sich auf Skandale um Prominente spezialisiert. Das Blatt gehört zum Verlag News International, dem britischen Ableger von Rupert Murdochs News Corporation, in dem auch die „Times“ und die „Sunday Times“ erscheinen. Die als „Revolverblatt“ verschriene Zeitung ist seit 168 Jahren am Markt. Online müssen Leser mittlerweile für das Blatt bezahlen.

Die Zeitung ist bekannt für mehr oder weniger wahre Spekulationen, hat aber immer wieder auch exklusive Geschichten publik gemacht, darunter die vorübergehende Trennung von Prinz William und seiner damaligen Freundin Kate Middleton.

Einst fiel Sophie Wessex, die Frau von Prinz Edward, auf einen als Scheich verkleideten Reporter der „News of the World“ herein. Ihre abfälligen Äußerungen über Mitglieder der Königsfamilien lösten einen Skandal aus, den „Sophiegate“-Skandal.

Im Jahr 2000 sorgte das Blatt mit einer umstrittenen Kampagne gegen Kinderschänder für Aufsehen. „News of the World“ hatte Fotos, Namen und Adressen von Tätern veröffentlicht, die nach Verbüßung ihrer Strafe wieder frei waren. Die Aktion wurde gestoppt.

2008 veröffentlichte das Blatt umstrittene Videos des damaligen Präsidenten des Internationalen Automobilverbands FIA, Max Mosley. Der Streit um die Verletzung von Persönlichkeitsrechten ging bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

08.07.2011, 16:24 Uhr

Hier mal endlich eine Firma die ethisch handelt:

Renault boykottiert News International
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Dieses dreckige Murdoch Imperium wollen wir nicht hier in Europa sehen !


http://www.brandrepublic.com/news/1079229/renault-extends-ad-boycott-news-international-titles/

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