Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.11.2012

13:41 Uhr

Nintendo-Konsole

US-Start der Wii U nicht ganz problemlos

Die Wii U ist der große Hoffnungsträger von Nintendo, nachdem die Absatzzahlen der Vorgängerkonsole stark einbrachen. Doch beim wichtigen US-Start verdarben Probleme beim Software-Update vielen Spielern den Spaß.

Promotion-Aktion für die Nintendo Wii U in New York. dapd

Promotion-Aktion für die Nintendo Wii U in New York.

New YorkNintendo hat mit seiner neuen Spielekonsole Wii U einen holprigen Start in den USA hingelegt. Zahlreiche Besitzer des Geräts klagten unter anderem über lange Wartezeiten bei erforderlichen Updates, berichtete das Branchen-Blog „All Things D“ am Montag.

Die Konsole war am Sonntag in den USA in den Handel gegangen. Inzwischen sei das Gerät vielerorts schon ausverkauft, hieß es. Manche Käufer, die eines der Geräte erstehen konnten, versuchten derzeit laut „All Things D“, sie zu erhöhten Preisen im Internet weiterzuverkaufen.

US-Medien berichteten von vielen Stolpersteinen für Wii-U-Besitzer. Um das bis zu fünf Gigabyte große System-Update für den Start des Geräts herunterzuladen, hätten manche Nutzer mehr als zweieinhalb Stunden gebraucht. Auch die Spiele hätten zum Start Updates benötigt. Und Nintendos Online-Netzwerk Miiverse sei vermutlich wegen Server-Überlastung nicht erreichbar gewesen.

Auch Nintendos TV-Service TVii war zum Start demnach nicht verfügbar. Dass weitere Videokanäle wie Hulu Plus und Amazon Instant Video erst später verfügbar sein werden, hatte Nintendo bereits zuvor angekündigt.

Die Wii U im US-Handel. dpa

Die Wii U im US-Handel.

Die Nintendo Wii U kommt Ende November auch in Deutschland in den Handel. Das japanische Traditionshaus bietet mit dem Gerät nach sechs Jahren einen Nachfolger seiner erfolgreichen Wii, die sich bisher rund 97 Millionen Mal verkauft hat. Für Nintendo hängt viel vom Erfolg des neuen Geräts ab - die Absatzzahlen der Wii waren zuletzt stark eingebrochen. Auch die Verkäufe der mobilen Konsole Nintendo 3DS hatten angesichts der Konkurrenz durch Smartphones und Tablets erst nach einer deutlichen Preissenkung angezogen.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×