Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

31.01.2017

10:01 Uhr

Nintendo

„Pokémon“ lassen den Gewinn kräftig steigen

Dank „Pokémon“ hat Nintendo im vergangenen Weihnachtsgeschäft gut 532 Millionen Euro verdient. Das japanische Unternehmen versucht inzwischen auch im Geschäft mit Smartphone-Spielen Fuß zu fassen.

Das Unternehmen rechnet für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr mit einem Gewinn von rund 740 Millionen Euro. Reuters, Sascha Rheker

Nintendo

Das Unternehmen rechnet für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr mit einem Gewinn von rund 740 Millionen Euro.

TokioNintendo hat mit Hilfe der populären „Pokémon“-Monster im Weihnachtsgeschäft einen deutlichen Gewinn eingefahren. Der japanische Spiele-Spezialist verdiente unterm Strich 64,67 Milliarden Yen (gut 532 Millionen Euro), mehr als doppelt so viel wie im Jahr zuvor. Der Umsatz sank unterdessen um ein Fünftel auf gut 174 Milliarden Yen.

Die frischen Spiel-Versionen „Pokémon Sun“ und „Pokémon Moon“ für Nintendos mobile Konsole 3DS seien 14,7 Millionen Mal gekauft worden, teilte Nintendo am Dienstag mit. Das schob auch die Verkäufe der 3DS-Konsole an, von der rund 3,74 Millionen Geräte erworben wurden. Der 3DS macht die Smartphone-Konkurrenz zu schaffen. Nintendo versucht deshalb inzwischen selbst im Geschäft mit Smartphone-Games Fuß zu fassen. Der hauseigene Erstling „Super Mario Run“ sei in den ersten vier Tagen 40 Millionen Mal heruntergeladen worden, hieß es.

Mobiles Zocken

Nintendo Switch – In jeder Lebenslage spielbar

Mobiles Zocken: Nintendo Switch – In jeder Lebenslage spielbar

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Von der glücklosen Konsole Wii U wurden zu Weihnachten aber nur 200.000 Geräte verkauft. Im März bringt Nintendo das Nachfolge-Modell Switch auf den Markt, mit dem man sowohl zuhause als auch unterwegs spielen kann.

Bei der Prognose für das noch bis Ende März laufende Geschäftsjahr senkte Nintendo nach dem Weihnachtsquartal die Erwartungen für das operative Ergebnis von 30 auf 20 Milliarden Yen (knapp 165 Mio Euro). Zugleich rechnet Nintendo aber unter anderem dank der aktuellen Yen-Schwäche unterm Strich mit einem Gewinn von 90 Milliarden Yen (740 Mio Euro) statt der zuvor erwarteten 50 Milliarden.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×