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04.03.2012

13:11 Uhr

Nutzungsbestimmungen

Verbraucherschützer mahnen Google ab

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat Google wegen der Neuregelung seiner Daten- und Nutzungsbestimmungen abgemahnt. Der IT-Konzern hat bis 23. März Zeit, eine Unterlassungserklärung abzugeben.

Googles neue Nutzungsbestimmungen gefallen Verbraucherschützern nicht. dpa

Googles neue Nutzungsbestimmungen gefallen Verbraucherschützern nicht.

HamburgDer Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat einiges an den neuen Daten- und Nutzungsbestimmungen des Internetdienste-Anbieters Google zu kritisieren. Der Text sei gespickt mit Begriffen wie „möglicherweise“, „gegebenenfalls“ oder „unter Umständen“, sagte vzbv-Chef Gerd Billen dem „Spiegel“. Der Nutzer wisse am Ende nicht, wozu genau er seine Zustimmung erteile und wozu nicht.

Nach Auffassung der Verbraucherschützer fehlt damit die Voraussetzung für eine rechtskonforme Datenschutzerklärung. Google hat laut Bericht bis 23. März Zeit, eine Unterlassungserklärung abzugeben. Das Unternehmen hatte seine Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen zum 1. März neu geregelt.

Rund 60 Datenschutz-Bestimmungen und Allgemeine Geschäftsbedingungen für verschiedene Google-Dienste wurden zu einem einzigen Text zusammengeführt. Dafür verknüpft der Konzern aber auch die Daten seiner Nutzer aus allen diesen Angeboten miteinander. Betroffen von den neuen Regeln sind vor allem Nutzer mit einem Google-Konto.

Von

afp

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