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16.03.2006

18:10 Uhr

PC-Hersteller

Lenovo will 1 000 Stellen streichen

Der PC-Hersteller Lenovo will 1 000 Vollzeit-Stellen streichen. Dies sind rund fünf Prozent der 21 400 Mitarbeiter, wie Unternehmenschef William J. Amelio am Donnerstag angekündigt. Damit wolle sich Lenovo auf den harten weltweiten Wettbewerb einstellen.

dpa PURCHASE. Der PC-Hersteller Lenovo will 1 000 Vollzeit- Stellen streichen. Dies sind rund fünf Prozent der 21 400 Mitarbeiter, wie Unternehmenschef William J. Amelio am Donnerstag angekündigt. Damit wolle sich Lenovo auf den harten weltweiten Wettbewerb einstellen. Die chinesische Lenovo hatte im vergangenen Jahr die PC-Sparte von IBM gekauft und war damit weltweit auf die dritte Stelle unter den Personal-Computer-Anbietern vorgerückt.

Der Stellenabbau solle in Nord- und Südamerika, im asiatisch- pazifischen Raum sowie in der Region Europa/Naher Oste/Afrika vorgenommen werden. Lenovo will vor allem beim Verkauf und in der Verwaltung sparen. Die momentan in Purchase (US-Bundesstaat New York) angesiedelten administrativen Funktionen der Lenovo Group Limited sollen nach Raleigh (North Carolina) verlegt werden. Der Plan solle innerhalb von sechs bis zwölf Monaten umgesetzt werden.

Lenovo erwartet Restrukturierungs-Sonderbelastungen von 100 Mill. Dollar, die zum größten Teil in dem am 31. März auslaufenden vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verbucht werden sollen. Das Unternehmen verspricht sich jährliche Kostenersparnisse von 250 Mill. Dollar (207 Mill. Euro).

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