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24.02.2017

10:09 Uhr

Pearson

Verlagsriese plant zusätzliche Einschnitte

Der britische Verlagsriese Pearson leidet weiter: Nach einem Milliardenverlust im vergangenen Jahr plant der Konzern weitere Einsparungen und Geschäftsverkäufe. Ein deutsches Unternehmen zeigt schon Interesse.

Der Verlagskonzern Pearson steckt in der Krise: In der Vergangenheit trennte sich die Briten bereits von der „Financial Times“. AFP; Files; Francois Guillot

Financial Times

Der Verlagskonzern Pearson steckt in der Krise: In der Vergangenheit trennte sich die Briten bereits von der „Financial Times“.

LondonNach einem Milliardenverlust 2016 kündigt der britische Verlagskonzern Pearson weitere Einsparungen und Geschäftsverkäufe an. Die auf Englisch-Lernen spezialisierte Sparte Gedu soll veräußert werden, wie das Management am Freitag mitteilte. Für die Sprachschule Wall Street English (WSE) werde ein Investitionspartner gesucht. Nach früheren Angaben erwägt Pearson auch, sich von der 47-Prozent-Beteiligung am weltgrößten Buchverlag Penguin Random House zu trennen, den es gemeinsam mit Bertelsmann besitzt.

Bertelsmann signalisierte bereits Interesse an einer Aufstockung seines Pakets. In der Vergangenheit hatte Pearson bereits die Wirtschaftszeitung „Financial Times“ und seinen Anteil am Magazin „Economist“ verkauft, um sich stärker auf das Bildungsgeschäft zu konzentrieren.

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Nach dem Verkauf von „Financial Times“ und „The Economist“ wird beim britischen Verlag Pearson weiter umgebaut. Dabei sollen auch zehn Prozent der Stellen wegfallen. Die Börse reagiert begeistert.

Der Konzern leidet massiv insbesondere unter einer Geschäftsschwäche in den USA, wo Studenten verstärkt Bücher leihen statt zu kaufen. Dies trug zu Abschreibungen über 2,5 Milliarden Pfund im vergangenen Jahr bei. Vor Steuern machte Pearson deswegen 3,3 Milliarden Pfund Verlust. Die Schulden schossen um 68 Prozent in die Höhe auf 1,1 Milliarden Pfund.

Von

rtr

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