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14.01.2012

04:19 Uhr

Persönliche Suche

Neue Google-Funktion im Visier der Kartellbehörden

Die neue Suche von Google bezieht auch persönliche Inhalte der Nutzer mit ein - jedoch nur die aus Googles eigenem Netzwerk. Nach Protesten hat sich jetzt offenbar die US-Kartellbehörde eingeschaltet.

Streitpunkt Suche: Google weitet sein Suchangebot auf persönliche Inhalte aus - aber nicht auf alle. dpa

Streitpunkt Suche: Google weitet sein Suchangebot auf persönliche Inhalte aus - aber nicht auf alle.

Mountain ViewDie US-Wettbewerbshüter nehmen jetzt laut einem Medienbericht auch das Online-Netzwerk Google+ unter die Lupe. Dabei gehe die Handelsbehörde der Frage nach, ob Google eigene Dienste bei seinen Suchergebnissen bevorzuge und damit gegen Wettbewerbsregeln verstoße, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.

Google hatte diese Woche den Plan für eine stärker personifizierte Internet-Suche vorgestellt. Dabei werden nach ersten Eindrücken vom US-Start Inhalte aus Googles Online-Netzwerk Google+ stärker als bisher in den Vordergrund gestellt.

Registrierte Nutzer haben dabei auch die Option, die Suche nach Personen auf einen Bekanntenkreis zu beschränken. Die neue Funktion stieß auf Kritik bei konkurrierenden Diensten wie Twitter und in amerikanischen Fachmedien.

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Kleinkrieg unter Internet-Diensten: Googles Plan für eine stärker personifizierte Internet-Suche stößt auf Kritik bei Twitter. Google antwortet: selbst schuld.

In Deutschland ist das neue Angebot „Search, plus Your World“ (Suche - plus Deine Welt) noch nicht verfügbar. Die amerikanischen Kartellwächter prüfen bereits seit Monaten nach Beschwerden von Konkurrenten, ob Google in seiner Suchmaschine die Wettbewerbsregeln einhält.

Von

dpa

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