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27.01.2005

19:21 Uhr

Philips-Forderungen abgelehnt

IG Metall fordert neue Verhandlungen für Philips-Halbleiter-Werk

Der Konflikt um die Halbleiter-Fertigung beim Elektronik-Multi Philips schwelt weiter. Die IG Metall Küste hat den Philips-Konzern zu neuen Verhandlungen für die 2200 Mitarbeiter der Halbleiter-Fertigung am Standort Hamburg aufgefordert.

HB HAMBURG. Eine Übernahme des Tarifvertrags für den Standort Böblingen komme nicht in Frage, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft am Donnerstag in Hamburg. Damit lehnte die IG Metall Küste die Philips-Forderung ab, den Böblinger Abschluss zu übernehmen. Die Verhandlungen über einen gemeinsamen Tarifvertrag für die gesamte Unternehmenssparte mit beiden Standorten waren kurz vor Weihnachten gescheitert.

Der Tarifvertrag für die 800 Philips-Beschäftigten in Böblingen (Baden-Württemberg) ist mit dem Ablauf der Erklärungsfrist in der Nacht zum Donnerstag wirksam geworden. Er sieht unter anderem vor, dass die Mitarbeiter innerhalb von drei Jahren 350 Stunden unbezahlte Mehrarbeit leisten und auf Einkommen verzichten müssen.

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