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07.08.2013

13:10 Uhr

Plan vorgelegt

Insolvenzfahren über Suhrkamp-Verlag eröffnet

Bereits im Mai flüchtete der Suhrkamp-Verlag in das Schutzschirmverfahren, was Unternehmen gestattet, weitgehend in Eigenregie einen Sanierungsplan aufzustellen. Der steht nun – das Insolvenzverfahren wurde eröffnet.

Suhrkamp-Bücher: Das Insolvenzverfahren für den Traditionsverlag ist eröffnet worden. dpa

Suhrkamp-Bücher: Das Insolvenzverfahren für den Traditionsverlag ist eröffnet worden.

BerlinFür den traditionsreichen Suhrkamp-Verlag ist das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Die zuständige Richterin Mechthild Wenzel vom Amtsgericht Berlin Charlottenburg bestätigte der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung „Die Welt“. Sie habe das Verfahren über das Vermögen der Suhrkamp KG am Dienstagabend eröffnet, so Wenzel.

Der „Welt“ zufolge hatte der Sachwalter Rolf Rattunde einen Insolvenzplan vorgelegt, mit dem die Zukunft des Unternehmens gesichert werden soll. Nach Informationen des Blattes sieht der Plan die Umwandlung von einer Kommanditgesellschaft in eine Aktiengesellschaft vor. Damit würde der Minderheitsgesellschafter Hans Barlach voraussichtlich seine zahlreichen Sonderrechte verlieren, schreibt die Zeitung.

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Im November 2006 tun sich vier Männer zusammen, um den Suhrkamp Verlag zu erobern. Bis heute kämpft eine von ihnen als Minderheitsgesellschafter erbittert gegen die Verlegerin von Suhrkamp. Der Verlag ist jetzt pleite.

Ende Mai hatte der Verlag ein sogenanntes Schutzschirmverfahren beantragt. Danach haben die Beteiligten bis zu drei Monate Zeit, Sanierungsvorschläge zu unterbreiten.

Von

dpa

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