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23.05.2015

11:22 Uhr

Privat oder öffentlich-rechtlich?

ORF-Chef schließt Wechsel nicht aus

Wechsel nicht ausgeschlossen: ORF-Chef Alexander Wrabetz wird dem öffentlich-rechtlichen Sender möglicherweise den Rücken kehren. Dennoch strebt er nach bereits zwei Amtsperioden eine Vertragsverlängerung an.

ORF-Chef Alexander Wrabetz vor dem Finale Eurovision Song Contests: „Ich schließe für mich nicht aus, zum Beispiel in den privaten Mediensektor zu gehen.“ dpa

Alexander Wrabetz

ORF-Chef Alexander Wrabetz vor dem Finale Eurovision Song Contests: „Ich schließe für mich nicht aus, zum Beispiel in den privaten Mediensektor zu gehen.“

WienAlexander Wrabetz, Chef des ORF,  lässt sich für seine berufliche Zukunft alle Option offen. „BBC-Chef Mark Thompson ist etwa zur New York Times’ gegangen. Ich schließe für mich nicht aus, zum Beispiel in den privaten Mediensektor zu gehen“. sagte der 55-Jährige dem Handelsblatt  in Wien.

Wrabetz Vertragsverlängerung steht nach zwei Amtsperioden im nächsten Jahr an.  Er wird vom 35köpfigen Stiftungsrat des ORF gewählt. „Eine durchweg positive Bilanz, wie ich sie für mich in Anspruch nehme, bedeutet nicht, nie mehr etwas anderes zu machen“, sagt der ORF-Chef, der die Rundfunkanstalt bereits seit 2007 führt. Sein Vorbild ist der Österreicher Gerhard Zeiler, der nach seiner Zeit als ORF-Chef zu RTL wechselte und heute in Diensten von Time Warner steht.

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