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31.01.2005

09:53 Uhr

Prognose gesenkt

Toshibas Betriebsgewinn bricht ein

Der japanische Chip-Hersteller Toshiba hat im dritten Quartal einen Einbruch beim Betriebsgewinn um 93 Prozent verzeichnet. Wegen des Preisverfalls bei Microchips für digitale Geräte senkte das sechstgrößte Unternehmen der Branche am Montag zudem seine Prognose für das Gesamtjahr.

HB TOKIO. Im Geschäftsjahr (per Ende März) rechnet Toshiba nun mit einem Betriebsgewinn von 160 Milliarden Yen (rund 1,2 Milliarden Euro). Die Summe liegt um 16 Prozent unter der bisherigen Prognose. Damit folgt Japans zweitgrößter Elektronikkonzern anderen Technologieunternehmen wie Sony und Fujitsu, die wegen des Preisverfalls bei Fernsehern mit Flachbildschirmen und anderen digitalen Geräten ebenfalls geringere Gewinne erwarten.

Die neue Prognose verfehlt die Erwartungen an den Märkten. Analysten hatten in einer Reuters-Umfrage einen Betriebsgewinn von 189,2 Milliarden Yen im Gesamtjahr genannt. Im Vorjahr hatte Toshiba einen Gewinn von 174,59 Milliarden Yen gemacht. Im dritten Quartal von Oktober bis Dezember erwirtschaftete Toshiba einen Betriebsgewinn von 930 Millionen Yen nach 14,03 Milliarden Yen im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Toshibas Produkte reichen von Teilen für Atomkraftwerke bis zu Festplatten für Apples tragbaren Musikabspieler iPod. Die Aktien des Unternehmens legten im dritten Quartal um neun Prozent an Wert zu und übertrafen damit den Index für die Elektroindustrie in Tokio, der um fünf Prozent gewann.

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