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09.03.2004

07:29 Uhr

Quartalsausblick revidiert

Texas Instruments schraubt Erwartungen hoch

Texas Instruments verzeichnet eine lebhafte Nachfrage nach all seinen Chipprodukten. Daher hat der weltgrößte Hersteller von Halbleitern für Mobiltelefone seinen Finanzausblick für das erste Quartal an das obere Ende der Prognosespanne gesetzt.

HB LOS ANGELES. Die revidierten Quartalsausblicke von TI werden an der Börse mit großer Aufmerksamkeit verfolgt, weil sie als Hinweis auf die Entwicklung des Technologiesektors gelten. Sie lagen im Rahmen von Analysten-Erwartungen. Im nachbörslichen Handel stiegen die Aktien von TI auf 30,75 Dollar, nachdem sie im regulären Handel an der New Yorker Börse nach Verlusten mit 30,60 Dollar geschlossen hatten.

„Ich würde das, was wir sehen, als Stärke auf recht breiter Basis bezeichnen“, sagte am Montag der für Anlegerkontakte zuständige stellvertretende TI-Chef Ron Slaymaker. Es gebe frühe positive Anzeichen für die Nachfrage im zweiten Quartal. „Ich will sagen, dass sich die Aussichten im zweiten Quartal weiter verbessern“.

Der im texanischen Dallas ansässige Konkurrent von Firmen wie Intel oder Motorola teilte nach US-Börsenschluss mit, die Umsatzerwartung für das laufende erste Quartal sei auf 2,835 Mrd. bis 2,95 Mrd. Dollar angehoben worden. Der Gewinn je Aktie werde nun mit 19 bis 22 Cent erwartet. Die Erlöse allein aus dem Halbleitergeschäft prognostizierte das Unternehmen nun mit 2,5 Mrd. bis 2,6 Mrd. Dollar. „Das war wirklich keine Überraschung“, sagte David Wu von Wedbush Morgan Securities. Bei TI bestehe weit weniger Unsicherheit hinsichtlich einer Verbesserung als etwa bei Intel.

Ende Januar hatte der Konzern den Gewinn pro Anteilschein noch mit 16 bis 22 Cent und den Umsatz mit 2,72 Mrd. bis 2,95 Mrd. Dollar vorausgesagt, davon allein aus dem Chipsektor mit 2,4 Mrd. bis 2,6 Mrd. Dollar. Analysten rechnen für TI im Schnitt für das erste Quartal mit einem Gewinn pro Anteilschein von 0,19 Dollar und einen Umsatz von 2,85 Mrd. Dollar.

In der vergangenen Woche hatte der weltgrößte Chiphersteller Intel seine Umsatzerwartung für das erste Geschäftsquartal wegen einer Überversorgung des Marktes in Asien um 100 Mill. Dollar nach unten geschraubt und damit die Aktienkurse belastet.

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