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03.05.2013

10:12 Uhr

Quartalsbericht

Weniger Live-Übertragungen bringen Sky operativen Gewinn

Dank eines kräftigen Kundenzustroms schreibt Sky Deutschland operativ schwarze Zahlen. Und die Kunden lassen mehr Geld beim Pay-TV-Sender. Ein Nettoerlös ist allerdings noch nicht in Sicht.

Der Unternehmenssitz von Sky Deutschland in Unterföhring bei München. dapd

Der Unternehmenssitz von Sky Deutschland in Unterföhring bei München.

FrankfurtDer Bezahlfernseher Sky Deutschland hat zum Jahresstart dank eines kräftigen Kundenzustroms operativ schwarze Zahlen geschrieben. Der zum Reich des Medienmoguls Rupert Murdoch gehörende Pay-TV-Sender erwirtschaftete im ersten Quartal einen operativen Gewinn von 5,8 Millionen Euro nach operativen Verlusten von 40,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie Sky Deutschland am Freitag mitteilte.

„Wir haben weiter daran gearbeitet, unser Unternehmen für langfristiges Wachstum zu positionieren“, erklärte Firmenchef Brian Sullivan. Das Unternehmen verringerte zudem seinen Verlust deutlich. Unter dem Strich stand ein Minus von 37,6 Millionen Euro in den Büchern nach 73 Millionen Euro vor Jahresfrist.

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Der Bezahlsender möchte weiter Inhalte schaffen.

Der Sender erhöhte im Auftaktquartal seinen Umsatz um 14 Prozent auf 364 Millionen Euro. Sky Deutschland verzeichnete bei den Kundenzahlen ein Plus von 42.100 auf 3,405 Millionen. Der Bezahlfernsehsender bestätigte seine Geschäftsprognose für dieses Jahr: Sky Deutschland erwartet 2013 operativ schwarze Zahlen - ein Nettogewinn ist allerdings noch nicht in Sicht.

Erreichen will dies der vom Medienunternehmer Rupert Murdoch kontrollierte Konzern durch steigende Abonnentenzahlen und höhere Erlöse pro Kunden. Wann auch unter dem Strich schwarze Zahlen stehen werden, ließ das Unternehmen offen. Im vergangenen Jahr stand noch ein Minus von gut 195 Millionen Euro in den Büchern des Konzerns.

Der Durchschnittsumsatz pro Kunde legte um 1,39 Euro auf 33,15 Euro zu. „Wir haben weiter daran gearbeitet, unser Unternehmen für langfristiges Wachstum zu positionieren“, sagte Sullivan. Dabei profitierte der Sender aber auch von einer vergleichsweise geringeren Anzahl an Live-Übertragungen. Dadurch konnten die Kosten im Zaum gehalten werden. Die Börse reagierte positiv auf die Zahlen: Die Aktie legte am Vormittag um gut zehn Prozent zu.

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