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23.11.2016

00:05 Uhr

Quartalsberichte

HP und HPE haben zu kämpfen

Gewinnrückgänge prägen weiterhin die Quartalsberichte bei den Nachfolgefirmen des Computer-Pioniers Hewlett-Packard. Sowohl HP Inc. als auch HPE schrumpfen. HP sorgte allerdings auch für eine Überraschung.

Fotopapier von HP in einem Laden in den USA: Am Dienstag legten sowohl HP als auch HPE ihre Quartalsberichte vor. AP

HP Inc.

Fotopapier von HP in einem Laden in den USA: Am Dienstag legten sowohl HP als auch HPE ihre Quartalsberichte vor.

Palo AltoDie zwei neuen Unternehmen, die aus dem Computer-Pionier Hewlett-Packard entstanden, haben am Markt weiter zu kämpfen. Im vergangenen Quartal verbuchten sowohl der Hardware-Anbieter HP Inc. als auch das auf Firmenkunden spezialisierte HPE deutliche Gewinnrückgänge. Während das Geschäft bei HPE weiter schrumpfte, konnte HP überraschend für viele Analysten den Umsatz leicht steigern.

Dem Computerkonzern HP macht die schwächelnde Druckernachfrage zu schaffen. Das Unternehmen rechnet für das laufende Quartal mit einem geringeren Gewinn als Analysten. Das bereinigte Ergebnis werde zwischen 35 und 38 Cent je Aktie liegen, teilte das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mit. Experten hatten bislang mit 38 Cent kalkuliert.

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Im abgelaufenen Quartal fiel der Überschuss um rund 63 Prozent auf 492 Millionen Dollar. Der Umsatz im Druckergeschäft gab um rund acht Prozent nach. Insgesamt legten die Erlöse jedoch um zwei Prozent auf 12,51 Milliarden Dollar zu. Die HP-Aktie ließ im nachbörslichen Handel rund zwei Prozent Federn.

Dieses Plus von 12,26 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal auf nun 12,5 Milliarden Dollar wurde von Zuwächsen in der PC-Sparte getragen, wie HP nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte.

Hewlett-Packard hatte sich Ende 2015 aufgespalten. Neben HP Inc agiert nun auch der Bereich Hewlett Packard Enterprise (HPE) eigenständig, in dem Zukunftssparten wie Server- und Speicherdienste gebündelt sind.

HPE gab für das vierte Quartal unerwartet gute Gewinnzahlen bekannt. Mit 61 Cent je Aktie ohne Sonderposten übertraf das Unternehmen die Analystenschätzungen von 60 Cent. Der Umsatz fiel bei HPE binnen eines Jahres von 13,45 auf 12,48 Milliarden Dollar. Beim Gewinn gab es unterm Strich einen Einbruch von 1,38 Milliarden auf 302 Millionen Dollar.

Kommentare (2)

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23.11.2016, 08:10 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
Danke

Herr Franz Weinland

23.11.2016, 12:46 Uhr

"... der Hardware-Anbieter HP Inc. als auch das auf Firmenkunden spezialisierte HPE ..."

Eine etwas unglückliche Beschreibung bzw. Unterscheidung der beiden von einander unabhängigen Unternehmen. Denn HP Inc. bietet nicht nur Hardware, sondern auch Services (in Bezug auf Drucker und PCs) an und hat natürlich auch Firmenkunden. Und HPE bietet sowohl Services als auch Hardware an.

Passender wäre wohl, HP als Drucker- und PC-Anbieter zu charakterisieren und HPE als Server- und Speicher-Anbieter.

Ich bin mal gespannt, wie lange man über beide Firmen noch gleichzeitig, also in denselben Meldungen, berichtet. Die Trennung ist jetzt schon über ein Jahr her.

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