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25.01.2007

11:49 Uhr

Quartalsbilanz

Nokia kämpft mit sinkenden Handypreisen

Noch konnte Nokia Umsatz und Gewinn im vergangenen Geschäftsjahrs ausbauen. Der finnische Handybauer konnte auch seinen weltweiten Marktanteil vergrößern, doch das Problem bleibt: Die durchschnittlichen Preise der verkauften Handys sinken. Und das hat vor allem einen Grund.

Vor allem die billigen Nokia-Handys verkaufen sich gut. Foto. dpa

Vor allem die billigen Nokia-Handys verkaufen sich gut. Foto. dpa

HB HELSINKI. Der weltgrößte Handyhersteller Nokia hat seinen Nettogewinn sowohl im Schlussquartal wie auch im gesamten Jahr 2006 um jeweils 19 Prozent gesteigert. Wie das finnische Unternehmen am Donnerstag in Helsinki mitteilte, kletterte der Gewinn im letzten Quartal auf knapp 1,3 Mrd. Euro und im Jahresverlauf auf 3,6 Mrd. Euro. Der Umsatz stieg in den letzten drei Monaten um 13 Prozent auf 11,7 Mrd. Euro sowie im Gesamtjahr um 20 Prozent auf gut 41,1 Mrd. Euro.

Konzernchef Olli-Pekka Kallasvuo nannte die Ergebnisse dennoch „sehr erfreulich“. Als besonders positiv hob er die Steigerung des Weltmarktanteils für Nokia-Handys auf 36 Prozent von 33 Prozent im Jahr 2005 hervor. Für 2007 rechnet der Konzern mit einem Zuwachs beim weltweiten Absatz von Mobiltelefonen aller Hersteller um zehn Prozent auf knapp 1,08 Milliarden. Das wäre langsamer als die 23 Prozent Wachstum im vergangenen Jahr. Nokia steigerte 2006 den eigenen Absatz um 31 Prozent auf 347 Mill. Geräte.

Insgesamt werde der Wert aller verkauften Handys 2007 zulegen, wegen des harten Wettbewerbs und der höheren Bedeutung der Verkäufe von billigen Handys in Schwellenländer werde der durchschnittliche Verkaufspreis jedoch fallen. Das Wachstum bei teuren Multimedia- und Internet-Geräten kann damit nicht mithalten. Im vierten Quartal 2006 lag der durchschnittliche Preis pro Nokia-Handy bei 89 Euro gegenüber 99 Euro ein Jahr zuvor.

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