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02.05.2013

04:40 Uhr

Quartalszahlen

Facebook kriegt die mobile Werbung in den Griff

Knapp ein Jahr nach einem desaströsen Gang an die Börse kann Facebook die größte Sorge der Investoren endlich lindern: Das soziale Netzwerk schaffte es, die vielen Mobilnutzer in Geld zu verwandeln.

Bald ein Jahr an der Börse - und langsam geht es nach oben. dpa

Bald ein Jahr an der Börse - und langsam geht es nach oben.

Menlo ParkFacebooks Vorstoß auf Smartphones zahlt sich aus. Immer mehr Kunden schalten ihre Werbeanzeigen auf den mobilen Geräten. Das treibt die Einnahmen des sozialen Netzwerks in die Höhe. „Wir haben große Fortschritte gemacht in den ersten Monaten des Jahres“, erklärte Gründer und Firmenchef Mark Zuckerberg am Mittwoch am Sitz im kalifornischen Menlo Park.

Früher waren Smartphones die Achillesferse des sozialen Netzwerks - und ein Hauptgrund für den Absturz der Aktie nach dem Börsengang im Mai. Nun rührten im ersten Quartal bereits 30 Prozent aller Werbeeinnahmen von mobilen Geräten her. Das ist ein rasanter Anstieg: Im Vorquartal waren es erst 23 Prozent und davor 14 Prozent. Facebook erklärte, die Zahl der Menschen, die ausschließlich mobil auf die Seite zugriffen, habe sich innerhalb eines Jahres verdoppelt.

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Das Team um Zuckerberg hat neue Werbeformen für die kleinen Smartphone-Bildschirme eingeführt und den Werbekunden gleichzeitig bessere Instrumente zur Verfügung gestellt, den Erfolg ihrer Anzeigenkampagnen zu messen. Mit „Facebook Home“ brachte das Unternehmen jüngst sogar eine eigene Benutzeroberfläche für bestimmte Android-Handys heraus - für Facebook eine ideale Möglichkeit, noch mehr Werbung zu zeigen. „Das ist der erste Schritt auf einer langen Reise“, sagte Zuckerberg in einer Telefonkonferenz.

Die Anstrengungen schlagen sich direkt in den Geschäftszahlen nieder: Für das erste Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 38 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro). Und Facebook erwirtschaftet mittlerweile auch gute Gewinne für seine Aktionäre: Unterm Strich kamen 217 Millionen Dollar heraus, ein Plus von 58 Prozent.

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