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08.08.2014

01:29 Uhr

Quartalszahlen

Nachrichtengeschäft belastet Murdochs News Corp

Rupert Murdochs Medienhaus News Corp leidet weiter unter einem rückläufigen Anzeigen- und Abonnenten-Geschäft. Dank der Verlagssparte des Unternehmens waren die Anleger nach der Bilanzvorstellung dennoch zufrieden.

News-Corp-Gebäude in New York: Zum Verlag gehören unter anderem das „Wall Street Journal“ sowie die britischen Zeitungen „Sun“ und „Times“. ap

News-Corp-Gebäude in New York: Zum Verlag gehören unter anderem das „Wall Street Journal“ sowie die britischen Zeitungen „Sun“ und „Times“.

New YorkWährend sein Medienkonzern 21st Century Fox einen unerwartet großen Gewinn- und Umsatzsprung verbuchen kann, schwächelt Rupert Murdochs News Corp weiter. Sinkende Einnahmen bei Werbung und Abonnements drückten den Umsatz des Medienunternehmens im vierten Geschäftsquartal von April bis Juni im Jahresvergleich um drei Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro). Das teilte News Corp am späten Donnerstag mit. Der Gewinn lag unter dem Strich bei zwölf Millionen Dollar oder zwei Cent je Aktie.

Dank eines kräftigen Zuwachses beim Verlagsgeschäft lag die Quartalsbilanz dennoch leicht über den Erwartungen der Analysten. Dort legte der Umsatz um rund zehn Prozent auf 361 Millionen Dollar zu. Anleger nahmen die Zahlen insgesamt positiv auf, die Aktie stieg im nachbörslichen Handel leicht.

Wegen rückläufiger Werbeanzeigen und Abo-Einnahmen gab der Umsatz von News Corp bereits im dritten Geschäftsquartal von Januar bis März um fünf Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) nach.

Murdoch hatte sein Medienimperium im Sommer vergangenen Jahres aufgespalten in den Verlagszweig News Corp und in das größere Film- und Fernsehgeschäft 21st Century Fox. Dessen am Vortag veröffentlichte Quartalszahlen waren deutlich besser ausgefallen.

Murdoch ist bei beiden Firmen Hauptaktionär, die Geschäfte bei der News Corp führt allerdings Robert Thomson. Zu dem Verlag gehören unter anderem das „Wall Street Journal“, die britischen Zeitungen „Sun“ und „Times“ sowie der Buchverlag „Harper Collins“.

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