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29.01.2009

10:26 Uhr

Quartalszahlen

Nintendo ist kein Tröster in der Krise

In Zeiten der Krise verkaufen sich auch Videospiele schlecht. Diese Erfahrung musste jetzt Nintendo machen. Der Videospiele-Spezialist senkte seine Gewinnerwartung.

Die Spielekonsole Wii ging nicht so gut über den Ladentisch. Foto: ap ap

Die Spielekonsole Wii ging nicht so gut über den Ladentisch. Foto: ap

HB TOKYO. Nintendo senkte angesichts der Wirtschaftskrise die Gewinnerwartung für das noch bis 31. März laufende Geschäftsjahr auf 230 Milliarden Yen (rund 1,96 Mrd. Euro), nachdem im Oktober noch 345 Milliarden Yen angepeilt worden waren.

Der japanische Videospiele-Spezialist Nintendo hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres wegen des starken Yen einen geringeren Gewinn eingespielt als im Vorjahr. Wie der Hersteller der Spielekonsolen Wii und DS am Donnerstag bekanntgab, sank der Nettoertrag zwischen April und Dezember um 17,9 Prozent auf 212,5 Milliarden Yen. Die Festigung des Yen habe die kräftigen Einnahmen mit der erfolgreichen Spielkonsole Wii zunichtegemacht. Der Umsatz stieg indes um 17 Prozent auf 1,5 Billionen Yen.

Zahlen für das dritte Geschäftsquartal nannte Nintendo nicht. Der Konzern senkte angesichts der Wirtschaftskrise die Gewinnerwartung für das noch bis 31. März laufende Geschäftsjahr auf 230 Milliarden Yen, nachdem im Oktober noch 345 Milliarden Yen angepeilt worden waren.

Nintendo spielt fast 90 Prozent seines Umsatzes im Ausland ein. Umso stärker wirkte sich bei Nintendo wie auch bei zahlreichen anderen japanischen Unternehmen der in den vergangenen Monaten zum Dollar und Euro rasant gestiegene Yen auf die Bilanz aus.

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