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04.08.2011

11:55 Uhr

Quartalszahlen

Personalabbau kommt Telekom teuer zu stehen

Der Personalabbau hat den Gewinn der Deutschen Telekom im zweiten Quartal deutlich belastet. Auch beim Umsatz hat das Unternehmen die Erwartungen nicht erfüllen können.

Die Telekom und ihr Chef Réné Obermann haben die Erwartungen im zweiten Quartal nicht erfüllt. Quelle: dapd

Die Telekom und ihr Chef Réné Obermann haben die Erwartungen im zweiten Quartal nicht erfüllt.

BonnHohe Extrakosten für den Personalabbau haben den Gewinn der Deutschen Telekom gedrückt. Vor allem Zahlungen an Vorruheständler in Deutschland lasteten auf der Bilanz - sie schlugen mit einer halben Milliarde Euro zu Buche. Der Überschuss sank im zweiten Quartal um 27 Prozent auf 348 Millionen Euro, wie der Bonner Konzern am Donnerstag mitteilte. Vor allem Aufwendungen für Vorruhestandszahlungen in Deutschland lasteten auf der Bilanz - sie schlugen mit einer halben Milliarde Euro zu Buche. Analysten hatten einen rund doppelt so hohen Überschuss erwartet.

Der Konzernumsatz ging im abgelaufenen Vierteljahr um sieben Prozent auf 14,48 Milliarden Euro zurück. Analysten hatten mit 14,7 Milliarden Umsatz gerechnet. Ein robustes Geschäft im Heimatmarkt Deutschland fing dabei das schwache Ausland auf, obwohl die Telekom auf dem Heimatmarkt 295.000 Heimatkunden verlor.

Beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erfüllte der Telekommunikationsriese hingegen die Erwartungen mit 3,79 Milliarden Euro, etwas weniger als die 3,89 Milliarden Euro vor einem Jahr. Diese Kennzahl blieb im Deutschland-Geschäft sogar stabil bei 2,44 Milliarden Euro.

Händler bezeichneten die Zahlen der Telekom dennoch als schwach. Der Aktienkurs stieg zu Handelsbeginn dennoch leicht.

In diesem Jahr erwartet die Telekom unverändert ein bereinigtes Betriebsergebnis (Ebitda) von 19,1 Milliarden Euro. Der Free Cashflow soll bei mindestens 6,5 Milliarden Euro liegen.

Die Aktien haben von der Vorlage der Quartalszahlen und einem bestätigten Jahresausblick kaum profitiert. Am späten Vormittag lagen die Papiere 0,9 Prozent im Plus – also etwas stärker als der Gesamtmarkt. Einige Börsianer sagten, die Zahlen sei wie erwartet ausgefallen, andere nannten sie „schwächer als erwartet“.

Kommentare (9)

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MaWo

04.08.2011, 08:07 Uhr

Hallo,
die Telekom ist strukturell ein unveränderter Beamtenapparat. Damit ist jede Logik absolut bedeutungslos.

Account gelöscht!

04.08.2011, 08:30 Uhr

Lieber DHS, Sie glauben wohl auch, dass Sie mit einer Hand klatschen können. So ein Kommentar, wie in Ihrem letzten Satz, ist unter aller Würde. Stammtischgeschwafel benötigt das Handelsblatt nicht. Außerdem sollten Sie auf Ihre Rechtschreibung achten.

FAS

04.08.2011, 08:32 Uhr

Schau an, ein Genie der Anatomie !

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