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05.11.2014

16:06 Uhr

Quartalszahlen

Springer muss Gewinneinbrüche hinnehmen

Das Sommerquartal sorgte bei Springer für Einbußen bei Gewinn und Umsatz. Das digitale Geschäft steuerte fast 70 Prozent des Betriebsgewinns bei. Bei den Bezahlangeboten läuft es bei Springer schlechter als erwartet.

Der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner sieht Axel Springer trotz Einbußen auf einem guten Weg. dpa

Der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner sieht Axel Springer trotz Einbußen auf einem guten Weg.

BerlinAxel Springer streckt im Kampf gegen den Online-Riesen Google die Waffen. Man werde dem US-Konzern ab sofort erlauben, Pressetexte von Springer-Medien kostenlos bei der Google-Suche im Internet anzuzeigen, sagte Unternehmenschef Mathias Döpfner am Mittwoch. Springer drohten andernfalls empfindliche Umsatzeinbußen: Denn die zuletzt eingeschränkte Präsentation etwa von „Welt.de“ beim Suchmaschinenbetreiber habe dazu geführt, dass deutlich weniger Internet-Nutzer auf Webseiten dieser Medien weitergeleitet wurden.

„Würden wir das fortsetzen, schießen wir uns aus dem Markt“, räumte Döpfner ein, der damit dem Beispiel anderer Verlage folgt. Das Einknicken sei ein Beleg für Googles Marktmacht. Diese ist vielen Politikern und Unternehmen schon länger ein Dorn im Auge.

Im Streit mit Google geht es um das sogenannte Leistungsschutzrecht. Dieses Gesetz ermöglicht den Verlagen seit August 2013 faktisch, Geld von Suchmaschinenbetreibern zu fordern, die Textteile der Pressehäuser ab einer bestimmten Länge im Internet verwerten. Google lehnt dies ab. Der US-Konzern hat eine verkürzte Darstellung von Texten angekündigt, um die Risiken infolge einer Klage der Verlage und ihrer Verwertungsgesellschaft VG Media zu minimieren. Denn die Verlage halten juristische Schritte gegen Google aufrecht.

Springers digitales Geschäft

Ehrgeizige Ziele

2012 verdiente der Springer-Konzern erstmals mehr mit seinem Digital-Geschäft als mit Print. In den ersten drei Quartal des laufenden Geschäftsjahres erreichten die digitalen Erlöse knapp 40 Prozent. Unter dem Dach des Medienkonzerns gibt es nicht nur die Online-Ableger der klassischen Printprodukte. Ein Überblick.

Zeitungen und Magazine im Netz

Die digitalen Ableger von Springers Printprodukten sind stark. Bild.de ist die meistgeklickte Nachrichtenseite Deutschlands, rund 12 Millionen Nutzer rufen die Seite pro Monat auf. Auch Computerbild.de und Welt Online zählen zu den beliebtesten journalistischen Angeboten im Netz.

Blog für Gründerszene

Im Juni 2014 übernahm Springer die Firma Vertical Media, die vor allem für das Blog Gründerszene.de bekannt ist. Zu ihr gehören auch die englischsprachige Webseite Venture Village, eine Jobbörse und mehrere Veranstaltungsreihen.

Vergleichs- und Rubrikenportale

Springer verfügt über zahlreiche Serviceportale zu unterschiedlichen Themen – etwa den Preisvergleich Idealo oder den Online-Prospektedienst Kaufda, der die Angebote regionaler Geschäfte zusammenfasst. Auch Autokäufer hat das Berliner Verlagshaus mit seiner 50-prozentigen Beteiligung an autohaus24.de auf dem Radar.

Schwerpunkt Immobilien und Karriere

Springers digitales Geschäft beschränkt sich nicht nur auf Deutschland. Mit Seloger besitzen die Berliner Frankreichs führendes Immobilienportal, in Deutschland betreibt Springer das Immobilienportal Immonet. Im vergangenen Jahr übernahm Recruiting-Portal und Springer-Tochter Stepstone den britischen Konkurrenten Totaljobs.

Marketing-Unternehmen im Portfolio

Das Verlagshaus ist mehrheitlich an Zanox beteiligt. Das Unternehmen ist auf erfolgsbasiertes Online-Marketing spezialisiert. Der Werbekunde zahlt hierbei nur, wenn der Verbraucher tatsächlich etwas kauft. 2012 setzte Zanox 457 Millionen Euro um.

Zuletzt hatten mehrere Unternehmen jedoch ihre Geldforderung aufgegeben und Google eine Gratislizenz gewährt, da sie Einbrüche bei Umsatz und Gewinn befürchteten. Springer hingegen pochte bei vier Marken (welt.de, computerbild.de, sportbild.de und autobild.de) auf Zahlung, woraufhin Google im Netz die betreffende Anzeige von Suchergebnissen deutlich eingeschränkt hat. Der Internet-Gigant argumentiert, damit stehe man im Einklang mit dem Leistungsschutzrecht. Die Folge war drastisch: In den vergangenen zwei Wochen seien deutlich weniger Nutzer auf Webseiten der betroffenen Springer-Medien weitergeleitet worden, sagte Döpfner. „Bei Google-News ist der Traffic um rund 80 Prozent eingebrochen.“ Der finanzielle Schaden durch entgangene Vermarktungsumsätze hätte sich – bezogen auf das Gesamtjahr – im siebenstelligen Bereich pro Marke bewegt.

Kommentare (7)

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Herr Helmut Paulsen

05.11.2014, 09:54 Uhr

Das ist die Strafe für LÜGEN- und PROPAGANDA-PRESSE von Bild und Welt im Auftrag der "New World Order".

Die Bürger spühren diese Mainstream-Ferngesteuertheit der Medien in Deutschland.

Herr Helmut Paulsen

05.11.2014, 09:56 Uhr

"EU in Brüssel" ist ein Eliten-Projekt verkappter verschworener Diktatoren. Dazu gehört auch Schäuble. Die wollen nicht diskutieren, über garnichts - weil sie ferngesteuerte Vasallen der Welt-Finanz sind.

Zentralbanken verteilen als Dealer das Haschisch an die Börsen in Form von Gelddrucken. Der Entzug wird lange dauern !!

Raute-Merkel und Schäuble regieren Deutschland wie Königin und König.

Das ist eine Schande für Deutschland !!

Draghi will "Faule Kredite" der Süd-Banken aufkaufen auf Steuerzahlers Kosten, damit die Süd-Banken Geld haben um neue "Faule Kredite" ausgeben zu können.

PERVERS. Der Mann gehört hinter Gitter.

Die jungen Menschen sehnen sich nach Anstand, Werten, Moral - in der peversen Pornowelt in den Medien, Lügen, Propaganda, Dreck-Queens, Überwachung, Korruption und und und. Alles Schlechte gedeiht im Hintergrund von Merkels Politik.

Die Triebkraft des europ. Kontinentes über Jahrhunderte ist und war die VERSCHIEDENHEIT der Länder und ihre FREIHEIT.

Genau dieser Antrieb ist durch "EU in Brüssel" zerstört, wo Lüge, Gleichmeierei, Zentralmacht regieren. SO lange das so bleibt ... so lange bleibt Europa gelähmt und es geht weiter bergab. Wie bei einem Löwen im Zoo, der nur noch sinnlos vor den Gitterstäben hin- und herläuft.

Draghi ist als Vasall von Goldman Sachs NUR damit beschäftigt, freies Geld zu generieren, mal gedruckt, mal durch Aufkäufe von Schrott-Papieren. Er macht alles zu Geld das dann nach Dow Jones und Nasdaq fliesst. DAS IST SEIN AUFTRAG.

Der Depp ist Deutschland als ferngesteuertes, politisch verlogenes Land, machtlos gegenüber EZB und "EU in Brüssel" überall freiwillig der Voll-Idiot mit Frau Merkel als Rauten-Königin im Auftrag der Welt-Finanz-Ober-Elite der Salomonischen Freimaurer-Logen als Welt-Geld-Diktatur.

EKELHAFT. Presse ohne Wahrheit in Deutschland. AfD ist unsere letzte Hoffnung.

Herr Helmut Paulsen

05.11.2014, 10:02 Uhr

(...)

meine Vorschläge zur Verbessung in Deutschland

- Die "Lügenfreiheit" der Medien wäre gesetzlich eingegrenzt

- GEZ-TV würde privatisiert (und bräche dann jämmerlich zusammen)

- die Macht der Zentralräte, Verbände und der NGO-Stiftungen würde begrenzt

- die Schulden würden rückübertragen zu den Südstaaten, Banken würden bankrott gehen wenn sie sich verzockt haben

- die Zuwanderung würde per Einwanderungquote reguliert auch innerhalb Europas, Einführung eines deutschen FBI und Border Patrol

- rigoroser Rücktransport abgelehnter Asyl-Bewerber. Flüchtlingen werden in ihrer Heimat mit Zeltlagern geholfen, dann sollen sie ihre Heimat wieder aufbauen mit Unterstützung

- die Bundeswehr würde neue Uniformen bekommen die sie nicht wie Zinnsoldaten aussehen lässt, sie sollen selbst Wache schieben vor den Kasernentoren und nicht "ext Wachdienst und Putzdienst". Neue Technik !

- Polizei wird aufgestockt zur Kriminalitätsbekämpfung, neue Uniformen und nicht die grünen "Försterjacken und Hemden", nicht nur "Bußgeld-Eintreiben" auch vor Ort Streife fahren und laufen, bessere Bezahlung

- Verringern der EU-Gelder UNO-Gelder Entwicklungshilfe-Gelder EU-Diäten EU-Pensionen - bis Deutschland wieder schuldenfrei ist. Schulden abzahlen.

---

Frau Merkel will Europa "vermischen" und gleich Afrika und Naher Osten mit künstlich erzeugten Flüchtlingen mit einmischen.

Das ganze nennt sie "Freizügigkeit". In Italien bekommen sie eine EU-Pass und eine Fahrkarte nach D.

240.000 soll Deutschland aufnehmen 2014 und 2015 kommen mindestens nochmal 300.000 dazu.

WEN HAT SIE DENN GEFRAGT IN DER DEUTSCHEN BEVÖLKERUNG ?

Das ganze ist nicht nur ein Problem der Finanzierung. NEIN, Frau Merkel, Wir WOLLEN diese Masseneinwanderung nicht ! Herr Cameron hat vollkommen recht, dass sich UK dagegen stellt. Nur Deutschland wird vollgestopft - und das alternativlos mit Frau Merkel als "Deutschland-Abriss-Birne".

Zum Schämen ist das.

[...]


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