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26.08.2014

11:46 Uhr

Quoos geht, Reitz kommt

„Focus“ trennt sich von seinem Chefredakteur

Nach nur eineinhalb Jahren ist Schluss: Chefredakteur Jörg Quoos verlässt den „Fokus“. Er hätte eine unterschiedliche Auffassung bezüglich des zukünftigen Kurses. Der neue Mann soll die „Focus-DNA“ in sich tragen.

Dominik Wichmann (l), Ex-Chefredakteur des „Stern“, und Jörg Quoos, nun Ex-Chefredakteur des „Focus“, unterhalten sich. dpa

Dominik Wichmann (l), Ex-Chefredakteur des „Stern“, und Jörg Quoos, nun Ex-Chefredakteur des „Focus“, unterhalten sich.

MünchenDer „Focus“ trennt sich nach nur eineinhalb Jahren von seinem Chefredakteur Jörg Quoos. „Jörg Quoos und das Unternehmen sind unterschiedlicher Auffassung bezüglich der künftigen Ausrichtung des Magazins“, teilte der Verlag Hubert Burda Media am Dienstag in München mit.

Neuer Mann an der Spitze des Magazins wird der frühere Chef der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ („WAZ“), Ulrich Reitz. Der 53-Jährige tritt seinen Posten am 1. Oktober an.

Die größten deutschen Medienkonzerne (Umsatz 2013)

Platz 10 – Funke Mediengruppe

Umsatz: 1,2 Milliarden Euro*

Platz 9 – Verlagsgruppe Weltbild

Umsatz: 1,59 Milliarden Euro*

Platz 8 – Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck

Umsatz: 1,88 Milliarden Euro*

Platz 7 – ZDF

Umsatz: 2,01 Milliarden Euro

Platz 6 – Bauer Media Group

Umsatz: 2,4 Milliarden Euro

Platz 5 – Hubert Burda Media

Umsatz: 2,45 Milliarden Euro*

Platz 4 – ProSieben Sat.1

Umsatz: 2,61 Milliarden Euro

Platz 3 – Axel Springer

Umsatz: 2,8 Milliarden Euro

Platz 2 – ARD

Umsatz: 6,28 Milliarden Euro

Platz 1 – Bertelsmann

Umsatz: 16,36 Milliarden Euro

Quelle

Institut für Medien- und Kommunikationspolitik

*Für diese Konzerne lagen die Umsatzzahlen von 2013 bei der Publikation im Mai noch nicht vor. In diesen Fällen wurden die zuletzt veröffentlichten Umsatzzahlen als Grundlage genommen.

Reitz sei ein renommierter und erfahrener Journalist, der „die Focus-DNA“ in sich trage, sagte Vorstand Philipp Welte laut Mitteilung. Bis 1997 leitete Reitz in Bonn die Parlamentsredaktion des Nachrichtenmagazins. Danach war er Chefredakteur der „Rheinischen Post“ und der „WAZ“.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Horst Hamacher

26.08.2014, 12:17 Uhr

Es rappelt ja ganz schön bei Spiegel und Focus.
Wenn hier von "Neuausrichtung" die Rede ist, ist dann zu erwarten, dass der elenden PC endlich der Garaus beschert wird? Jedes Blatt, das sich der Wahrheit und der Lauterkeit in Zukunft weiterhin entzieht, wenn also die veröffentlichte Meinung diametral der öffentlichen Meinung entgegensteht, begeht mittelfristig Selbstmord!

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