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11.07.2013

09:47 Uhr

Ranking

Deutsche Elektroindustrie verteidigt Platz in Exportrangliste

Der weltweite Handel mit Elektroprodukten wächst und damit auch die Bedeutung der Branche. Gemessen am Exportvolumen reiht sich der deutsche Teil der Branche weltweit vor Japan und hinter den USA ein.

Ein Mechaniker beim Zusammenbau eines Montageautomaten: Die deutsche Elektroindustrie behält ihren Platz im internationalen Exportvergleich. dpa

Ein Mechaniker beim Zusammenbau eines Montageautomaten: Die deutsche Elektroindustrie behält ihren Platz im internationalen Exportvergleich.

KölnDie deutsche Elektroindustrie behauptet trotz des Siegeszugs der asiatischen Produzenten ihren vierten Platz in der internationalen Rangliste der führenden Exporteure. Zwar ging die Produktion 2012 wegen der Euro-Krise und der weltweiten Abkühlung der Konjunktur insgesamt zurück. Das Geschäft mit Kunden in Osteuropa, Amerika und Asien legte aber kräftig zu.

Die Exporte der deutschen Elektroindustrie erhöhten sich um etwa zwei Prozent auf 160 Milliarden Euro. „Dies entspricht einem Anteil an den globalen Elektroausfuhren von sieben Prozent“, teilte der Branchenverband ZVEI am Donnerstag in Frankfurt mit. Die Elektroindustrie zählt mit ihren knapp 850.000 Beschäftigten neben der Autoindustrie, dem Maschinenbau und der Chemiebranche zu den Stützen der deutschen Wirtschaft.

Mittlerweile führen laut ZVEI mit China und Hongkong zwei Vertreter aus Asien die Rangliste der wichtigsten Elektro-Exporteure an. Während China einen Anteil von 27 Prozent hält, kommt Hongkong vor allem aufgrund seiner Funktion als internationale Handelsdrehscheibe auf neun Prozent. Auf Platz drei folgt die USA, dahinter liegt Deutschland gefolgt von Japan, Südkorea und Taiwan. Unter den Top 10 der Elektro-Exporteure sind mit Deutschland und den Niederlanden damit nur noch zwei europäische Länder zu finden.

Insgesamt sei der weltweite Handel mit elektrotechnischen und elektronischen Produkten 2012 um neun Prozent auf 4,6 Billionen Euro gestiegen, teilte der ZVEI mit. Viele europäische Länder hätten auch 2012 an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. So seien die Exporte in Ungarn um elf Prozent, in Irland um zehn Prozent, in Schweden um neun Prozent und in Italien um drei Prozent zurückgegangen.

Von

rtr

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