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06.04.2006

14:00 Uhr

Rechtsstreit um VoIP-Technologie

Gericht erklärt Teles-Patente für nichtig

Im Streit um Patente für die Übertragung von Internet-Telefonaten via Satellit hat der Berliner Telekommunikations-Dienstleister Teles einen Rückschlag erlitten. Die Teles-Aktie ist darauf eingebrochen.

HB FRANKFURT. Das Bundespatentgericht habe auf die Klage der Konkurrenten Cisco und Quintum hin die VoIP-Patente von Teles für Deutschland für nichtig erklärt, erläuterte das Unternehmen am Donnerstag. Als Grund habe das Gericht die mangelnde Erfindungshöhe angeführt. Die im Prime Standard gelistete Teles wies dies als unbegründet zurück.

Die im Prime Standard notierte Aktie verlor darauf in der Spitze mehr als neun Prozent und fiel auf ein Jahrestief von 4,86 Euro. Das Papier war vor der Mitteilung zunächst vom Handel ausgesetzt worden. Gegen das Urteil will Teles nun beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe Berufung einlegen.

Breitbandübertragungen über Satellit sind eines von zwei Geschäftsfeldern der Berliner Gesellschaft, die zahlreiche Rechtsstreitigkeiten unter anderem mit der Deutschen Telekom AG führt. Im vorliegenden Fall hatten die Unternehmen Cisco und Quintum gegen die Voice-over-IP-Patente von Teles geklagt.

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