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13.12.2016

11:17 Uhr

Rieseninvestition in USA

Steigt Apple in Softbanks Milliarden-Fonds ein?

Eine Milliarde Dollar will sich Apple womöglich den Einstieg in den Investitionsfonds des japanischen Tech-Konzerns Softbank kosten lassen. Das dürfte Donald Trump freuen – nach der Attacke auf einen anderen Investor.

Ein Einstieg des amerikanischen Technologiekonzern in den Investitionsfonds von Softbank wäre Donald Trump lieber als Geld aus Saudi-Arabien. Reuters

Apple

Ein Einstieg des amerikanischen Technologiekonzern in den Investitionsfonds von Softbank wäre Donald Trump lieber als Geld aus Saudi-Arabien.

New YorkApple hat laut einem Zeitungsbericht über eine Beteiligung an dem 100 Milliarden Dollar (94 Milliarden Euro) schweren Investitionsfonds des japanischen Tech-Konzerns Softbank verhandelt. Dabei sei ein Beitrag von bis zu einer Milliarde Dollar im Gespräch gewesen, schrieb das „Wall Street Journal“ am Dienstag unter Berufung auf informierte Personen. Den aktuellen Stand der Gespräche konnte die Zeitung allerdings nicht in Erfahrung bringen.

Softbank-Chef Masayoshi Son stellt den Milliarden-Fonds auf die Beine, um einen besseren Zugang zu Zukunftstechnologien zu bekommen. Rund 45 Milliarden Dollar sollen von einem Staatsfonds Saudi-Arabiens kommen. Softbank selbst will nur 25 Milliarden Dollar beisteuern – Son hat weniger finanziellen Spielraum nach dem 30 Milliarden Dollar schweren Kauf des Chip-Designers ARM und den hohen Investitionen in den US-Mobilfunker Sprint.

Der Fonds war in den vergangenen Tagen bereits in den USA in die Schlagzeilen geraten: Der neugewählte Präsident Donald Trump und Son kündigten groß eine Softbank-Investition von 50 Milliarden Dollar in den USA an.

Son bestätigte später dem „Wall Street Journal“, dass die genannte Summe Teil des geplanten Fonds sei. Das wäre pikant, denn Trump hatte Saudi-Arabien im Wahlkampf immer wieder attackiert. So warf er Saudi-Arabien wiederholt vor, über Spenden an die Stiftung seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton Einfluss in den USA kaufen zu wollen.

Von

dpa

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