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17.02.2016

15:36 Uhr

Ringier Verlag

Schweizer trennen sich von „Cicero“ und „Monopol“

Seit der Gründung von „Cicero“ und der Übernahme von „Monopol“ ist es nicht gelungen, die Magazine profitabel zu machen. Nun trennt sich der Schweizer Verlag Ringier von den Titeln. Der neue Besitzer steht bereits fest.

Die verkaufte Auflage des monatlich erscheinenden Magazins „Cicero“ lag 2014 bei etwa 83.000 Exemplaren. dpa

Alte Cicero-Ausgaben

Die verkaufte Auflage des monatlich erscheinenden Magazins „Cicero“ lag 2014 bei etwa 83.000 Exemplaren.

ZürichDie Zeitschriften „Cicero“ und „Monopol“ gehen nach wirtschaftlich schwierigen Jahren in neue Hände über. Der Schweizer Ringier Verlag verkauft das renommierte politische Magazin und das Kunst-Magazin zum 1. Mai 2016 an „Cicero“-Chefredakteur Christoph Schwennicke sowie seinen Stellvertreter Alexander Marguier.

Seit der Gründung von „Cicero“ vor zwölf Jahren und der Übernahme von „Monopol“ 2006 sei es nicht gelungen, die in Deutschland vertriebenen Titel profitabel zu machen, teilte Ringier am Mittwoch in Zürich mit. „Mit der Übergabe von Cicero und Monopol an die bewährte Führungs-Crew von Cicero konnte eine erfolgsversprechende Lösung gefunden werden“, hieß es vonseiten des Verlags. Die Chefredaktionen von „Cicero“ und „Monopol“ wollten am Mittwoch keine Stellungnahme abgeben, kündigten aber an, sich in den kommenden Tagen äußern zu wollen.

Beide Titel sollen mittelfristig finanziell konsolidiert werden. Dazu würden auch Stellen abgebaut. Details dazu nannte der Verlag zunächst nicht. Die verkaufte Auflage des monatlich erscheinenden Magazins „Cicero“ lag 2014 bei etwa 83.000 Exemplaren. „Monopol“ hat nach Angaben des Verlags eine Druckauflage von 45.000 Exemplaren.

Von

dpa

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