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20.06.2013

01:55 Uhr

Rückzieher

Microsoft gibt nach Kritik an Xbox klein bei

Eine Spielekonsole, die alle 24 Stunden ins Internet muss? Mit den Anforderungen der neuen Xbox hat Microsoft viele Nutzer gegen sich aufgebracht. Nun lenkte das Unternehmen ein – auch mit Blick auf die Konkurrenz.

Muss doch nicht ständig ans Netz: Ein Besucher begutachtet die Xbox One während einer Messe in Los Angeles. Reuters

Muss doch nicht ständig ans Netz: Ein Besucher begutachtet die Xbox One während einer Messe in Los Angeles.

RedmondNach einem Sturm der Entrüstung über die Nutzungsbedingungen der neuen Spielekonsole Xbox One macht Microsoft einen Rückzieher. So ist nun doch keine ständige Internetverbindung nötig und Spiele auf einer Disc können nach Belieben getauscht und weiterverkauft werden. Es funktioniere nun wie beim bisherigen Modell Xbox 360, erklärte Spartenchef Don Mattrick am späten Mittwoch (Ortszeit) in einem Firmenblog.

Die anfangs angekündigten Einschränkungen hatten viele Nutzer vergrätzt und für Oberwasser beim Rivalen Sony gesorgt, der parallel seine neue Spielekonsole Playstation 4 herausbringt. Diese sollte von vornherein ohne einen Online-Zwang auskommen und auch gebraucht gekaufte Spiele akzeptieren.

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Microsoft-Manager Mattrick erklärte, die Kommentare der Nutzer hätten für den Sinneswandel gesorgt. „Wir haben zugehört.“

Von

dpa

Kommentare (8)

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kenzo3000

20.06.2013, 05:29 Uhr

Es ist schon das 2. mal (nach Win 8), dass Microsoft einen Rückzieher macht. Statt "Wir haben zugehört" wäre besser, wenn sie VORHER "Wir haben gedacht"...

RS77

20.06.2013, 08:14 Uhr

Meiner Meinung nach ist die Kritik an Microsoft zu einfach gedacht. Microsoft kann nicht die gleichen Produkte für die nächsten 50 Jahre weiter herstellen. Mit Windows 8 hat man die Benutzeroberfläche auf Desktop-Rechnern, Notebooks, Tabletts und Handys vereinheitlicht. Ich halte das für sehr sinnvoll. Dies musste aber zwangsläufig zu einer deutlichen Änderung im Desktop-Windows führen. Microsoft hat versucht innovativ zu sein, aber das war für viele Kunden wohl zu schnell. Ich selbst nutze Windows 8 seit Oktober 2012 und bin sehr zufrieden.

Oldi.

20.06.2013, 08:33 Uhr

Darum geht es doch nicht. MS drückt dem Kunden seine Vorstellung auf.
Wo ist das Problem, dem Kunden die Wahl zu lassen? MS pflegt das Verhalten eines Monopolisten, was bei Windows ohne Probleme klappt.

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