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07.11.2016

23:23 Uhr

Rupert Murdoch

News Corp rutscht in die roten Zahlen

Bad News für den Medienmogul Rupert Murdoch: Sein Verlagsgeschäft kriselt und rutscht in die roten Zahlen. Sinkende Abo- und Werbeeinahmen machen auch Flaggschiffen wie dem „Wall Street Journal“ zu schaffen.

Auch dem Imperium von Rupert Murdoch setzt die Krise der Verlagsbranche zu. Reuters

Murdoch

Auch dem Imperium von Rupert Murdoch setzt die Krise der Verlagsbranche zu.

New YorkSinkende Abo- und Werbeeinahmen haben das Verlagsgeschäft von Medienmogul Rupert Murdoch mit Flaggschiffen wie dem „Wall Street Journal“ oder der britischen „Times“ in die roten Zahlen gedrückt. Im Geschäftsquartal bis Ende September fiel ein Verlust von 15 Millionen Dollar an, wie News Corp am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte es noch einen Überschuss von 175 Millionen Dollar gegeben. Der Umsatz sank um gut zwei Prozent auf 1,97 Milliarden Dollar (1,78 Mrd Euro).

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Abnehmende Werbeeinnahmen machen auch dem US-Wirtschaftsblatt „Wall Street Journal“ seit Längerem zu schaffen. Das Unternehmen hat deshalb nun seinen angekündigten Stellenabbau begonnen. Und dabei allein bleibt es nicht.

Der Verlag leidet wie viele Konkurrenten unter sinkenden Werbeeinnahmen im klassischen Printgeschäft. Erst im Oktober war ein Sparkurs beim „Wall Street Journal“ angekündigt worden. Hoffnung machen allerdings die Fortschritte im Online-Bereich - der Anteil der digitalen Erlöse am Umsatz der News-Sparte sei zum Vorjahr von 20 auf 24 Prozent geklettert, verkündete Vorstandschef Robert Thomson. Insgesamt übertrafen zumindest die Erlöse die Erwartungen der Analysten. Die Aktie legte nachbörslich leicht zu.

Von

dpa

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