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12.12.2014

11:36 Uhr

Russland

Google möchte Entwicklungsabteilung schließen

Zu strenge Gesetze in Russland vergraulen einem Medienbericht zufolge den IT-Giganten Google. Der US-Konzern möchte keine Daten auf russischen Servern speichern und zieht sich aus dem Land zurück.

Der IT-Konzern Google findet Russlands neue Internetgesetze zu streng und schließt seine Forschungsabteilung, berichtet das WSJ. ap

Der IT-Konzern Google findet Russlands neue Internetgesetze zu streng und schließt seine Forschungsabteilung, berichtet das WSJ.

BangaloreGoogle will einem Zeitungsbericht zufolge seine Entwicklungsabteilung in Russland schließen. Hintergrund seien strengere Internet-Gesetze, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag. Im Juli hatte das russische Parlament ein Gesetz verabschiedet, nach dem Unternehmen persönliche Informationen über russische Bürger nur innerhalb des Landes speichern dürfen. Damit müssen Konzerne solche Daten auf Server in Russland verschieben, andernfalls droht ihnen die Blockade ihrer Internetseiten. Die Regierung in Moskau spricht von Datenschutz, Kritiker von Zensur.

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Dem "WSJ"-Bericht zufolge will Google nach der Aufgabe der IT-Abteilung in Russland einige seiner Mitarbeiter in Vertrieb, Kundenservice, Marketing und Kommunikation weiterbeschäftigen. Bei dem US-Suchmaschinenbetreiber war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Von

rtr

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