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19.12.2013

01:49 Uhr

SAP-Rivale

Oracle übertrifft die Erwartungen

Der SAP-Rivale Oracle freut sich über bessere Geschäfte: Umsatz und Gewinn lagen im abgelaufenen Quartal über den Erwartungen. Beim Verkauf neuer Softwarelizenzen stagnierten die Einnahmen allerdings.

Der Softwarehersteller Oracle hat die Erwartungen der Anleger übertroffen - richtig rund läuft es aber nicht in allen Bereichen. ap

Der Softwarehersteller Oracle hat die Erwartungen der Anleger übertroffen - richtig rund läuft es aber nicht in allen Bereichen.

San FranciscoOracle weckt Hoffnungen auf bessere Geschäfte. Umsatz und Gewinn lagen im abgelaufenen Quartal über den Erwartungen. Die Konzernerlöse stiegen um zwei Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar, wie der weltweit zweitgrößte Softwarehersteller am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte.

Analysten hatten im Schnitt 9,2 Milliarden erwartet. Der Nettogewinn fiel zwar um ein Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar. Aber das Ergebnis je Aktie lag vor Sondereffekten bei 69 Cent und damit über der Expertenprognose von 67 Cent.

Analyst Daniel Ives von FBR zeigte sich angetan. "Nach dem, was wir im vergangenen Jahr gesehen haben, würde ich dies hier als erfreulich bezeichnen", sagte er. "Die Erwartungen waren ziemlich negativ." Wichtig sei nun, dass der Konzern seine Strategie umsetze. Oracle-Aktien notierten nachbörslich wenig verändert.

Der SAP-Rivale litt zuletzt unter schwachen Ausgaben für Informationstechnologie und verschärftem Wettbewerb durch günstigere Rivalen wie Salesforce.com und Workday.

Quartalszahlen: Oracle hinkt SAP hinterher

Quartalszahlen

Oracle hinkt SAP hinterher

Eine Gewinnsteigerung von zehn Prozent, die Dividende verdoppelt – und dennoch enttäuschte Anleger. Der US-Softwarekonzern Oracle hat in seinem Schlussquartal vor allem ein Problem: den Vergleich mit seinem Rivalen SAP.

Das Neugeschäft läuft immer noch schleppend. Mit dem Verkauf neuer Softwarelizenzen machte das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsquartal (per Ende November) ein Prozent weniger Umsatz als vor Jahresfrist. Vorhergesagt hatte der US-Konzern hier eine große Spanne.

Demnach wurden die Erlöse höchstens vier Prozent unter dem Vorjahresniveau erwartet und maximal sechs Prozent darüber. Diese Kennziffer ist von besonderer Bedeutung, weil der Verkauf neuer Programme langfristige und renditestarke Wartungsverträge mit sich bringt und so Hinweise auf künftige Erlöse gibt.

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