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08.10.2012

15:45 Uhr

Schwache Nachfrage

Knapp 280 Jobs bei Gigaset gestrichen

Gigaset hat mit seinen Arbeitnehmern eine Einigung über den Stellenabbau erzielt. Der Telefonherstellet wird 279 Jobs streichen, und zwar schneller als geplant. Dafür seien die Einschnitte weniger heftig, hieß es.

Gigaset kämpft mit einer schwachen Nachfrage in Europa. dapd

Gigaset kämpft mit einer schwachen Nachfrage in Europa.

MünchenDer Telefonhersteller Gigaset hat sich mit den Arbeitnehmervertretern über den Abbau von 279 Stellen geeinigt. Die Arbeitsplätze fielen schneller weg als ursprünglich geplant, teilte das Unternehmen am Montag mit. Zugleich seien die Einschnitte etwas weniger gravierend als ursprünglich anvisiert. Die Betroffenen sollen in eine Transfergesellschaft wechseln, wo sie sich ein Jahr lang nach einem neuen Job umschauen können. Drei Viertel der knapp 280 Stellen werden im Hauptwerk in Bocholt gestrichen, der Rest am Stammsitz in München.

Der Telefonhersteller Gigaset hat sich mit den Arbeitnehmervertretern über den Abbau von 279 Stellen geeinigt. Die Arbeitsplätze fielen schneller weg als ursprünglich geplant, teilte das Unternehmen am Montag mit. Zugleich seien die Einschnitte etwas weniger gravierend als ursprünglich anvisiert. Die Betroffenen sollen in eine Transfergesellschaft wechseln, wo sie sich ein Jahr lang nach einem neuen Job umschauen können. Drei Viertel der knapp 280 Stellen werden im Hauptwerk in Bocholt gestrichen, der Rest am Stammsitz in München.

Gigaset kämpft mit einer schwachen Nachfrage auf dem europäischen Markt für schnurlose Telefone und will mit dem Personalkürzungen und weiteren Einsparungen seine Kosten um jährlich mindestens 30 Millionen Euro drücken. Die Lasten für den Stellenabbau stürzen die einstige Siemens -Tochter allerdings im laufenden Jahr in die roten Zahlen.

Das Betriebsergebnis (Ebitda) werde negativ ausfallen, hieß es. Bis 2015 will Gigaset durch neue Produkte und Geschäftsfelder zwischen 500 und 560 Millionen Euro einnehmen und eine Betriebsmarge von zehn bis 13 Prozent erreichen.

Gigaset kämpft mit einer schwachen Nachfrage auf dem europäischen Markt für schnurlose Telefone und will mit dem Personalkürzungen und weiteren Einsparungen seine Kosten um jährlich mindestens 30 Millionen Euro drücken. Die Lasten für den Stellenabbau stürzen die einstige Siemens -Tochter allerdings im laufenden Jahr in die roten Zahlen.

Das Betriebsergebnis (Ebitda) werde negativ ausfallen, hieß es. Bis 2015 will Gigaset durch neue Produkte und Geschäftsfelder zwischen 500 und 560 Millionen Euro einnehmen und eine Betriebsmarge von zehn bis 13 Prozent erreichen.

Von

rtr

Kommentare (5)

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Murkis

08.10.2012, 16:10 Uhr

Kein Wunder bei der Qualität. Selbst die einfachsten Sachen sind nicht enthalten. innovation gleich null. Ich ärgere mich schon einige Zeit über deren Lieferung. Ich finde es auch irreführend dass da teilweise immer noch Siemens drauf steht, die nächsten Telefone die wir im Unternehmen einsetzen werden sind keine Gigaset.

Fehrmann

08.10.2012, 17:20 Uhr

Gigaset ist ein Ramschladen, der seines gleichen sucht. Was wir bisher bekamen, funktionierte nicht. Der Service war gleich null!

Glaubt denn Siemens mit dieser Geschäftspolitik das Überleben von Gigaset zu sichern?

Gigasetfreund

08.10.2012, 20:56 Uhr

Der Fehlstart des SL910 mit den Akkuproblemen tat sicherlich ein übriges, wurde aber sicher aus den 2011er Rückstellungen voll abgedeckt oder müssen die Mitarbeiter jetzt mitbüßen? Zum Thema Service, direkt bei Gigaset gekauft oder beim authorisierten Fachhandel? Welches Gerät genau. Im Zweifel die 01805 333 222 anrufen, da werden Sie geholfen.

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