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24.07.2013

11:53 Uhr

Schwaches China-Geschäft

Canon kappt Gewinnprognose

Wegen negativen Tendenzen auf dem Kameramarkt muss Canon seine Gewinnerwartung zurückschrauben. Auch die Drucker-Sparte des Konzerns enttäuscht bisher.

Es geht bergab für Canon: Gerade die schwache Nachfrage aus China sorgt für einen niedrigeren Gewinn als erwartet. Reuters

Es geht bergab für Canon: Gerade die schwache Nachfrage aus China sorgt für einen niedrigeren Gewinn als erwartet.

TokioWegen einer schwächelnden Nachfrage in China und anderen Schwellenländern hat der weltgrößte Hersteller von Digitalkameras, Canon, seine Gewinnprognose gesenkt. Für das laufende Jahr werde mit einem operativen Gewinn von 380 Milliarden Yen (umgerechnet 2,88 Milliarden Euro) gerechnet, teilte der japanische Konzern am Mittwoch mit. Vor einem Vierteljahr war Canon noch von einem rund 16 Prozent höheren Überschuss ausgegangen.

Canon und seinen Konkurrenten macht zu schaffen, dass immer mehr Menschen ihre Smartphones nutzen, um Fotos zu knipsen. Hinzu kommt die weltweit lahmende Wirtschaft. Canons Finanzchef Toshizo Tanaka sagte, insbesondere die Flaute in Europa und das verlangsamte Wachstum in den Schwellenländern verzögere eine Erholung der Nachfrage, mit der ursprünglich in der zweiten Jahreshälfte gerechnet worden sei.

Die Evolution des iPhone

iPhone - die erste Generation

Mit seinem leicht bedienbaren Touchscreen revolutionierte das iPhone die Handybranche. Dabei waren die technischen Daten der ersten Generation noch recht bescheiden: Der Prozessor leistete nur 667 Megahertz, der Arbeitsspeicher war nur 128 Megabyte groß. Den Datenfunk UMTS unterstützte die erste Generation nicht. Trotzdem wurde das Gerät ein riesiger Erfolg.

iPhone 3G

Das zweite Gerät der iPhone-Reihe, vorgestellt im Juni 2008, brachte einige wesentliche Änderungen. Zum einen überarbeitete Apple das Design gründlich. Zum anderen unterstützte das Gerät den Datenfunk UMTS sowie den Datenturbo HSDPA.

iPhone 3GS

Ein Jahr später stellte Apple das iPhone 3GS vor. Am Design änderte sich nichts, allerdings stattete der Hersteller das Gerät mit einem besseren Prozessor und einem größeren Speicher aus. Das suggeriert auch der Name: Das S steht für „Speed“. Zudem war eine Kamera mit 3 Megapixel Auflösung an Bord.

iPhone 4

Mit der vierten Generation, präsentiert im Juni 2010, wagte Apple wieder ein neues Design: Das Gehäuse war kantiger und aus Edelstahl. Zudem verbaute der Hersteller ein Display mit höherer Auflösung. Auch der Prozessor war leistungsfähiger als beim Vorgänger. Der Ansturm auf das Gerät war gewaltig.

iPhone 4S

Äußerlich unterschied sich das iPhone 4S kaum von seinem Vorgänger, das Design blieb weitgehend gleich. Schlagzeilen machte vor allem der persönliche sprachgesteuerte Assistent Siri, der zunächst nur auf dem 4S lief, später aber auch auf anderen iPhone-Modellen. Siri kann Fragen beantworten oder Kommandos ausführen. Die Kamera des iPhone 4S hatte eine Auflösung von 8 Megapixel.

iPhone 5

Das sechste und aktuelle Gerät der Reihe heißt iPhone 5. Es ist etwas länger, aber gleichzeitig dünner als das Vorgängermodell – dadurch ergibt sich ein neues Seitenverhältnis von 16:9. Die 8-Megapixel-Kamera kann Aufnahmen in HD anfertigen. Ein neuer Prozessor soll für mehr Tempo sorgen. In die Kritik geriet Apple, weil vor allem an der schwarzen Variante schnell Abnutzungserscheinungen zu sehen waren. Mit dem iPhone 5 führte Apple auch iOS 6 ein, die neue Version des Betriebssystems, die den vielkritisierten Kartendienst Maps enthält.

iPhone 5C und 5S

Das iPhone 5c und das iPhone 5s waren die Modelle sieben und acht. Das 5c ist die etwas günstigere Variante: Weitgehend ausgestattet wie das iPhone 5, hat es aber ein Gehäuse aus buntem Plastik. Das 5s hat unter anderem einen doppelt so schnellen Chip, eine bessere Kamera und einen Fingerabdrucksensor zur Entsperrung des Gerätes.

Canon macht mit Fotoapparaten rund 60 Prozent seines operativen Gewinns. Der Konzern setzt derzeit besonders auf die Produktion von High-End-Kameras mit Wechselobjektiven, die die rückläufige Nachfrage nach Kompaktkameras wettmachen soll. Für Wechselobjektiv-Kameras senkte Canon sein Absatzziel auf neun Millionen nach zuvor 9,2 Millionen. Ebenfalls bekannt ist Canon für seine Drucker und Kopierer. Diese Sparte musste aber besonders wegen der Schuldenkrise in Europa Federn lassen.

Von

rtr

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