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22.08.2015

04:01 Uhr

Seitensprung-Portal

Hacker von Ashley Madison drohen mit weiteren Attacken

Große Wellen haben die Enthüllungen um das Seitensprung-Portal Ashley Madison bereits geschlagen: Die verantwortlichen Hacker kündigen nun weitere Angriffe an - etliche Unternehmen könnten die nächsten Opfer sein.

Wie Ashley Madison könnten „alle Unternehmen, die hunderte Millionen damit machen, dass sie von den Schmerzen, Geheimnissen und Lügen anderer profitieren“ Ziel weiterer Angriffe werden. Getty Images

Ashley Madison

Wie Ashley Madison könnten „alle Unternehmen, die hunderte Millionen damit machen, dass sie von den Schmerzen, Geheimnissen und Lügen anderer profitieren“ Ziel weiterer Angriffe werden.

WashingtonNach dem Hacker-Angriff auf das Seitensprung-Portal Ashley Madison haben die Täter mit weiteren Cyberattacken gedroht. Nicht nur Websites, sondern „alle Unternehmen, die hunderte Millionen damit machen, dass sie von den Schmerzen, Geheimnissen und Lügen anderer profitieren“ könnten Ziel weiterer Angriffe werden, erklärte die Gruppe namens The Impact Team in einem am Freitag veröffentlichten E-Mail-Wechsel mit der Medien-Website Motherboard.

Dem Seitensprung-Portal warf die Gruppe vor, über dessen Website werde auch Menschenhandel betrieben. Die Betreiber behämen sich wie „Drogendealer, die Süchtige ausnutzen“.

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Die Hacker hatten vor wenigen Tagen vertrauliche Informationen über rund 32 Millionen Nutzer des Seitensprung-Portals ins Internet gestellt. Experten für Internetsicherheit stuften die veröffentlichten Daten, darunter Nutzernamen, Passwörter, Anschriften, E-Mail-Adressen und Telefonnummern, als echt ein. Auch rund 15.000 Nutzer mit Regierungs- oder Militäradressen sollen betroffen sein.

Gegenüber Motherboard erklärte The Impact Team, zu den erbeuteten Daten gehörten auch zehntausende Fotos von Nutzern sowie Chat-Protokolle. Etwa ein Drittel der Nutzer-Fotos zeigten Penisse. Diese würden nicht veröffentlicht, erklärten die Hacker.

Von

afp

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