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23.02.2013

02:59 Uhr

Serie von Cyberattacken

Auch Microsoft wurde gehackt, Vorgehen „ähnlich wie bei Apple“

Eine weitere Firma hat einen Hacker-Angriff öffentlich gemacht: Nach Apple, Facebook und Twitter ist nun Microsoft an der Reihe. Der Angriff sei „ähnlich“ wie bei den anderen Firmen gewesen.

US-Firmen gehen offener mit Hacker-Angriffen um. dapd

US-Firmen gehen offener mit Hacker-Angriffen um.

SeattleNach Apple und Facebook ist nun auch Microsoft Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Der Konzern räumte am Freitag ein, eine geringe Anzahl seiner Computer sei von einer bösartigen Software betroffen gewesen.

Microsoft erklärte, der Vorgang weise Ähnlichkeiten zu den Fällen bei Apple und Facebook auf. Microsoft machte keine genauen Angaben zum Zeitpunkt des Angriffs sondern erklärte lediglich, er habe in jüngster Zeit stattgefunden.

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Wie bereits Facebook und Apple, sagte auch Microsoft, man habe „keine Beweise“ dafür gefunden, dass Kundendaten gestohlen worden seien. Die Attacke sei „keine Überraschung“ für das Unternehmen, eine Untersuchung sei am Laufen, schrieb das Unternehmen in einer kurzgefassten Mitteilung.

In den vergangenen Monaten hat eine ganze Serie von Hacker-Angriffen auf US-Unternehmen Schlagzeilen gemacht. So waren auch der Online-Kurznachrichtendienst Twitter sowie die Internetseiten der „New York Times“ und des „Wall Street Journal“ heimgesucht worden.

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Oftmals führten die Spuren nach China. Die Regierung in Peking weist die Anschuldigungen jedoch zurück, und betont, dass solche Angriffe in China verboten seien.

Dennoch will die US-Regierung handeln: US-Präsident Barack Obama ordnete per Dekret besseren Schutz wichtiger US-Internetseiten und anderer Unternehmen vor Cyber-Attacken an.

Am Mittwoch meldete das Weiße Haus zudem, dass die USA härter gegen Industriespionage vorgehen wollten. Attacken aus China wurden im Bericht besonders stark hervorgehoben. Die Regierung von US-Präsident Obama würde außerdem prüfen, ob strengere Gesetze notwendig seien.

Kommentare (3)

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23.02.2013, 08:12 Uhr

Microsoft wird seine eigenen Computer doch wohl durch das firmeneigene Virenschutzprogramm "Microsoft Security Essentials" schützen.
Wenn das jetzt als Folge dieser erfolgreichen Attacken verbessert wird, profitieren wir normalen Windows Nutzer wenigstens auch davon.

Account gelöscht!

23.02.2013, 12:00 Uhr

Was da jetzt abgeht ist doch einfach nur die Strafe für STUXNET und andere. Die USA sollen sich nicht so aufblasen. Härtere Gesetzte müssen auch gegen die USA slbst gelten!

Account gelöscht!

23.02.2013, 12:00 Uhr

Was da jetzt abgeht ist doch einfach nur die Strafe für STUXNET und andere. Die USA sollen sich nicht so aufblasen. Härtere Gesetzte müssen auch gegen die USA slbst gelten!

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