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23.04.2013

12:36 Uhr

Sinkende Umsätze

E-Plus gerät unter Druck

Die Umsätze beim drittgrößten Mobilfunkanbieter sind im ersten Quartal um sieben Prozent zurückgegangen. Das Ergebnis vor Steuern ist um mehr als 30 Prozent eingebrochen. Der Muttergesellschaft KPN geht es nicht besser.

Zentrale des Mobilfunkbetreibers E-Plus in Düsseldorf. E-Plus hat mit sinken Umsätzen zu kämpfen. dpa

Zentrale des Mobilfunkbetreibers E-Plus in Düsseldorf. E-Plus hat mit sinken Umsätzen zu kämpfen.

DüsseldorfDer hohe Preisdruck im Mobilfunkmarkt hat den drittgrößten deutschen Anbieter E-Plus im ersten Quartal 2013 deutlich gebremst. Die Erlöse seien um knapp 7 Prozent auf 714 Millionen Euro geschrumpft, teilte die Tochterfirma der niederländischen KPN am Dienstag mit.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich wegen höherer Ausgaben für Kundengewinnung und Marketing sowie für den Ausbau des Datennetzes um 36 Prozent auf 195 Millionen Euro.

Das sind die größten Telekommunikationsunternehmen

Platz 10

Deutsche Telekom - 37,05 Milliarden Euro

Platz 9

Telstra (Australien) - 42,84 Milliarden Euro

Platz 8

NTT (Japan) - 43,13 Milliarden Euro

Platz 7

Telefonica (Spanien) - 46,31 Milliarden Euro

Platz 6

NTT Docomo (Japan) - 47,99 Milliarden Euro

Platz 5

America Movil (Mexiko) - 66,96 Milliarden Euro

Platz 4

Verizon (USA) - 93,38 Milliarden Euro

Platz 3

Vodafone (Großbritannien) - 94,26 Milliarden Euro

Platz 2

AT & T (USA) - 145,27 Milliarden Euro

Platz 1

China Mobile - 177,02 Milliarden Euro

Ranking nach Marktkapitalisierung (Dezember 2012) - Quelle: Bloomberg

Ende März telefonierten 23,9 Millionen Kunden im E-Plus-Netz, davon waren ein Drittel Vertragskunden. Bei der Muttergesellschaft KPN schrumpfte der Umsatz um 4,3 Prozent und der Nettogewinn sogar um 56 Prozent.

Von

dpa

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