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26.09.2012

00:10 Uhr

Smartphone

Blackberry-Hersteller setzt auf neues Betriebssystem

Das neue Smartphone-Betriebssystem Blackberry 10 findet Anschluss an wichtige Soziale Netzwerke. Zum Marktstart Anfang kommenden Jahres stünden passende Zusatzprogramme - sogenannte Apps - bereit.

Thorsten Heins, Präsident und CEO von Research in Motion. dapd

Thorsten Heins, Präsident und CEO von Research in Motion.

San JoséMit dem neuen Betriebssystem Backberry 10 will der kanadische Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) sein Comeback auf dem umkämpften Mobilfunk-Markt schaffen. "Wir geben zu, ein Wandel ist notwendig", sagte RIM-Chef Thorsten Heins am Dienstag bei einer Konferenz von Softwareentwicklern im kalifornischen San José. Dieser Wandel soll mit der neuen Version des Betriebssystems gelingen, das Anfang des kommenden Jahres auf den Markt kommen soll.

Mit der neuen Software sollen unter anderem die Bedienung und das Finden von Apps einfacher werden, die Sicherheitsvorkehrungen werden gestärkt und die Verwaltung des Kalenders soll verbessert werden. Überdies plant RIM ein Programm, mit dem das Smartphone auf verschiedenen Benutzeroberflächen für private und berufliche Zwecke in einem Gerät eingesetzt werden kann. Diese Eigenschaft werde die Entwicklungen der kommenden zehn Jahren prägen, sagte Heins.

Die starke Konkurrenz von Apple und anderen Smartphone-Herstellern, die auf dem Google-Betriebssystem Android basieren, hat RIM in den vergangenen Jahren stark unter Druck gesetzt. Der Konzern musste Tausende Arbeiter entlassen, um Verluste auszugleichen.

Es galt keineswegs als sicher, dass die Internetfirmen den Blackberrys die Treue halten. Der Siegeszug von Apples iPhone und Telefonen mit dem Android-Betriebssystem hat dem Smartphone-Pionier schwer zugesetzt. Nach Daten des Branchenbeobachters IDC hatten Blackberrys im zweiten Quartal nur noch einen Anteil von 4,8 Prozent an den gesamten Auslieferungen. Das war weniger als die Hälfte des Vorjahreswerts. RIM schrieb zuletzt hohe Verluste. 5000 Mitarbeiter sollen im Zuge eines Sparprogramms gehen.

Das grundlegend erneuerte Betriebssystem Blackberry 10 soll die Wende bringen. Nach mehreren Verzögerungen sind erste Geräte für das Auftaktquartal 2013 angekündigt. Der aus Deutschland stammende RIM-Chef Thorsten Heins hofft, dass bestehende Blackberry-Besitzer umsteigen. Nach seinen Worten gab es zuletzt weltweit 80 Millionen Nutzer. Vor allem in Schwellenländern haben Blackberrys als Einsteigergerät noch viele Fans. Zudem setzen Firmen weiterhin auf den als besonders sicher geltenden E-Mail-Dienst.

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Kommentare (4)

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Account gelöscht!

26.09.2012, 01:00 Uhr

blackbery sollte eher auf androd, erweitert um einige spezielle business-applikationen, setzen...die käufer wollen nun mal android, und unternehmen (die fast pleite sind) sollten nicht versuchen, ihnen mit teuren marketing-aktionen andere wünsche einreden zu wollen...ähnlich nokia...wenn die finnen mal auf android setzen, kaufe ich deren aktien...vorher nicht (es sei denn, microsoft plant eine übernahme, dann wäre das auch eine interessante spekulation..)
Vg

Account gelöscht!

26.09.2012, 08:26 Uhr

Blackberrys sicherer E-Mail Client....
Leider werden alle E-Mails über zentrale Server in den USA geleitet und dann weiter verteilt.
Für Forschung, Management und Politik ist diese Option des "mitlesens" inakzeptabel und kostet Kunden.

Nick

26.09.2012, 08:34 Uhr

@MarkusZZ: Wir befinden uns erst am Anfang eine portablen Computer Revolution (Smart Phone). Welches BS das Rennen macht, ist noch völlig offen. BB ist für mich wegen der Tastatur die 1. Wahl. Andoid ist mir suspekt...
Microsoft würde ich vorziehen...

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