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05.09.2013

06:28 Uhr

Smartphone-Hersteller

Blackberry strebt Verkauf im Herbst an

Der angeschlagene Handy-Hersteller Blackberry bietet sich selbst zum Verkauf an, um zu überleben. Die Kanadier drücken dabei nun aufs Tempo. Einem Medienbericht zufolge soll das Geschäft bis November abgeschlossen sein.

Blackberry-Chef Thorsten Heins: Der Verkauf des Unternehmens soll noch dieses Jahr abgeschlossen sein. AFP

Blackberry-Chef Thorsten Heins: Der Verkauf des Unternehmens soll noch dieses Jahr abgeschlossen sein.

New YorkNach der Übernahme des Nokia-Handy-Geschäfts durch Microsoft drückt einem Zeitungsbericht zufolge der angeschlagene Smartphone-Pionier Blackberry bei seinem eigenen Verkauf auf die Tube. Das Geschäft könne bis November über die Bühne gehen, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen.

Ein Sonderkomitee des Direktoriums habe den Kreis potenzieller Bieter eingeschränkt und dränge nun auf einen raschen Abschluss des Verfahrens. Bei dem kanadischen Unternehmen war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Der globale Smartphone-Markt

Gesamtmarkt

Der Smartphone-Markt wuchs 2013 rasant: Die Hersteller setzten laut dem Marktforscher Gartner 968 Millionen Geräte ab, ein Plus von 42,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt verkauften die Unternehmen 1,8 Milliarden Mobiltelefone, also erstmals mehr Smartphones als einfache Handys.

Samsung

Nach Stückzahlen ist inzwischen Samsung die unangefochtene Nummer eins unter den Smartphone-Herstellern. Die Südkoreaner verkauften im vergangenen Jahr nach Schätzungen der Marktforschungsfirma Gartner 300 Millionen Computer-Handys. Damit kam fast jedes dritte weltweit verkaufte Smartphone von Samsung, wobei der Marktanteil leicht sank. Insgesamt setzte der Konzern 444 Millionen Handys ab.

Apple

Apple war 2013 mit knapp 151 Millionen verkauften iPhones die Nummer zwei im Smartphone-Markt, der Marktanteil rutschte jedoch auf 15,6 Prozent ab.

LG

Fast gleichauf mit Huawei war LG Electronics. Der südkoreanische Hersteller verkaufte rund 46 Millionen Smartphones und verdoppelte fast damit den Absatz, der Markanteil liegt nun bei 4,8 Prozent. Einschließlich einfacher Mobiltelefone verkaufte LG 69 Millionen Geräte (3,8 Prozent Marktanteil).

Lenovo

Lenovo ist bislang vom chinesischen Heimatmarkt abhängig. Der Konzern verkaufte 2013 knapp 44 Millionen Smartphones (4,5 Prozent Marktanteil). Mit der Übernahme von Motorola dürfte der Konzern aber den Absatz künftig deutlich steigern.

ZTE

ZTE verkaufte im zweiten Quartal 10,1 Millionen Smartphones, ein deutliches Plus von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil liegt bei 4,2 Prozent. Insgesamt setzte der chinesische Hersteller 15,3 Millionen Handys ab.

Nokia

Nokia war 2013 mit 250 Millionen Geräten und 13,9 Prozent Marktanteil immer noch der zweitgrößte Handyhersteller, verlor aber weiter an Boden. Im lukrativen Smartphone-Markt läuft das Unternehmen unter „ferner liefen“. Die Gerätesparte übernimmt Microsoft.

Sonstige

Viele Unternehmen mit klangvollen Namen haben derzeit weniger als 4 Prozent Marktanteil, darunter Sony, HTC und Blackberry.

Der von dem Deutschen Thorsten Heins geführte Konzern hatte unlängst einen Verkauf als eine Überlebensstrategie ausgegeben. Der einstige Branchen-Star war in der Anfangszeit internetfähiger Handys führend, geriet mit dem Aufstieg von Apples iPhone und den Android -Geräten von Samsung aber immer mehr ins Hintertreffen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

05.09.2013, 07:41 Uhr


Siemens, Ericsson, Nokia, Blackberry ...
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Wer ist der nächste? Apple?
*
Samsung und die anderen asiatischen Smartphone-Hersteller sind einfach zu gut für den Rest.
*
Apple-Jünger mögen da Krokodilstränen weinen und den alten Hut "Apple wird kopiert" aus der Mottenkiste holen.
*
Fakt ist, dass die Asiaten zwischenzeitlich bessere Smartphone als Apple bauen können ... vielleicht kann sich ja Apple mal etwas davon abgucken ;-)

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