Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.01.2014

17:42 Uhr

Smartphone-Markt

Chinesischer Handybauer fordert Samsung heraus

Xiaomi gegen Samsung – der Unternehmenschef des chinesischen Handy-Herstellers will den Platzhirschen Samsung überholen. Utopisch ist das nicht: Xiaomi ist eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen auf dem Markt.

Handys des Herstellers Samsung und Xiaomi: China ist zum wichtigsten und am schnellsten wachsenden Markt für die Smartphone-Branche geworden. dpa

Handys des Herstellers Samsung und Xiaomi: China ist zum wichtigsten und am schnellsten wachsenden Markt für die Smartphone-Branche geworden.

PekingDer chinesische Handy-Hersteller Xiaomi will auf dem boomenden Smartphone-Markt dem Platzhirschen Samsung die Vorherrschaft streitig machen. In diesem Jahr wolle die Firma den Smartphone-Absatz auf 40 Millionen Geräte verdoppeln, erklärte Unternehmenschef Lei Jun am Donnerstag. Voriges Jahr gingen 18,7 Millionen der Handys, die eine weißen Hasen als Markenzeichen haben, über den Ladentisch – ein Plus von 160 Prozent.

Der Umsatz habe sich 2013 auf 31,6 Milliarden Yuan (3,8 Milliarden Euro) summiert. Lei Jun, der das Unternehmen 2010 zusammen mit einer Handvoll Partner aus der Taufe gehoben hatte, verbreitete die Aussagen über den chinesischen Kurznachrichtendienst Sina Weibo.

Xiaomi ist eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen auf dem weltgrößten Handymarkt. Vergangenes Jahr verkaufte der Newcomer für ein Quartal sogar mehr Handys als Apple. Bei Chinesen kommen vor allem das Design und die Preise der Geräte an: Kunden müssen für ein Xiaomi-Handy mit dem Google -Betriebssystem Android 130 Dollar bis 410 Dollar auf den Tisch legen.

Schutz gegen Datendiebe

Passwörter gut schützen

Es klingt offensichtlich: Nutzer sollten ihre Passwörter gut schützen. Doch nicht wenige kleben ein Post-it mit Zugangsdaten an den Monitor oder speichern sie gar in einer Datei auf dem Rechner. Beides ist riskant – wenn Eindringlinge ins Büro oder auf den Rechner gelangen, können sie auch auf die E-Mails oder das Content Management System zugreifen.

Erst lesen, dann klicken

Es ist der Klassiker: In der E-Mail wird ein lustiges Katzenbild oder ein sensationelles Video angekündigt. Lädt man den Anhang herunter oder klickt auf den Link, fängt man sich aber einen Virus ein. Daher gilt nach wie vor die Regel, Anhänge und Links kritisch zu prüfen, ebenso Nachrichten von unbekannten Absendern.

Vorsicht mit USB-Sticks

Eine beliebte Angriffsmethode: Hacker lassen präparierte USB-Sticks auf dem Parkplatz oder in der Kantine liegen – und hoffen darauf, dass arglose Mitarbeiter das Gerät an den PC anschließen. Diese Masche funktioniert erschreckend gut. Die Lehre daraus: Nutzer sollten mit unbekannten Speichermedien extrem vorsichtig umgehen.

WLAN nur mit Verschlüsselung

Ob im Café oder am Flughafen: Wer mit seinem Smartphone oder Notebook ein öffentliches WLAN-Netzwerk nutzt, geht ein Risiko ein. Wenn man vertrauliche Daten abrufen will, sollte man das beispielsweise möglichst nur mit einer SSL-Verbindung tun. Weitere Tipps gibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Schutz gegen Mitleser

In der Bahn oder im Flugzeug können Mitreisende ohne Probleme einen Blick auf das Notebook oder Smartphone erhaschen – und bekommen so möglicherweise sensible Informationen mit. Sicherheitsexperten raten daher, sich nach sogenannten Schultersurfern umzusehen und im Zweifelsfall die Datei geschlossen zu lassen. Zudem raten sie dringend davon ab, das Gerät auch nur kurz aus dem Auge zu lassen.

Gesunde Skepsis bei Apps

Apps können das Leben leichter machen, aber auch unsicherer: Viele Anwendungen fragen Informationen ab, die die Nutzer vermutlich nicht weitergeben wollen. Gerade Android-Nutzer sollten genau überprüfen, welche Berechtigungen ein Programm einfordert und im Zweifelsfall lieber die Finger davon lassen. Gleiches gilt für PC-Nutzer, die Programme aus dem Nutzer herunterladen und installieren. Besonders illegale Kopien sind häufig verseucht.

Code fürs Smartphone

Es mag zwar vielleicht nerven, wenn man jedes Mal einen Code eingeben muss, bevor man das Smartphone nutzen kann. Doch eine Sperre ist höchst nützlich, wenn das Gerät verloren geht oder gestohlen wird. Viele Firmen schreiben eine solche physische Absicherung vor. Im Büro kann es durchaus sinnvoll sein, den Rechner zu sperren, während man eine Besprechung hat oder in die Mittagspause geht.

Software aktuell halten

Auch dieser Tipp ist bekannt, er wird aber trotzdem oft nicht beherzigt: Nutzer sollten die Software auf ihrem Rechner immer aktuell halten. Das gilt nicht nur für den Virenscanner, sondern auch das Betriebssystem und Anwendungsprogramme wie Browser oder Textverarbeitung. Potentiell können Angreifer viele Lücken ausnutzen, um schädliche Software auf das Gerät zu schleusen.

Zum Vergleich: Das günstigste Modell aus der vor kurzem runderneuerten iPhone-Reihe – das 5c – schlägt mit 740 Dollar zu Buche.

Marktführer in China ist Samsung. Der koreanische Konzern wird nicht nur von Xiaomi angegriffen, sondern auch von weiteren einheimischen Produzenten wie Yulong, Lenovo und ZTE.

Apple hat seine Position im Reich der Mitte zum Jahresende deutlich gestärkt und den weltgrößten Mobilfunkanbieter China Mobile nach jahrelangen Verhandlungen als Partner gewonnen. Ab Mitte des Monats gibt es die iPhones auch bei China Mobile. Apple erhält damit Zugang zu 760 Millionen Kunden. Experten gehen davon aus, dass die Kooperation Apple in diesem Jahr drei Milliarden Dollar Umsatz zusätzlich einbringen dürfte.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×