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27.08.2013

19:39 Uhr

Smartphone-Pionier

Blackberry will Messaging-Dienst ausgliedern

Blackberry erwägt offenbar die Ausgliederung seines Messaging-Dienstes BBM. Das neue Team soll laut einem Zeitungsbericht auch an Angeboten über die Kurznachrichten hinaus arbeiten.

Der angeschlagene Smartphone-Pionier BlackBerry will seinen Messagig-Dienst ausgliedern. Hochrangige Manager seien schon in das neue Team mit dem Namen BBM entsandt. ap

Der angeschlagene Smartphone-Pionier BlackBerry will seinen Messagig-Dienst ausgliedern. Hochrangige Manager seien schon in das neue Team mit dem Namen BBM entsandt.

BangaloreDer angeschlagene Smartphone-Pionier Blackberry erwägt einem Zeitungsbericht zufolge die Ausgliederung seines Messaging-Dienstes in eine separate Tochtergesellschaft. Das „Wall Street Journal“ berichtete am Dienstag unter Berufung auf mit dem Vorhaben vertraute Personen, dass Blackberry bereits hochrangige Manager in das neue Team mit dem Namen BBM entsandt habe und auch an neuen Angeboten über das Messaging hinaus arbeite.

Das neue Messaging-Produkt solle künftig auch auf PCs laufen. Eine Blackberry-Sprecherin wollte sich nicht zu dem Bericht äußern. Vor kurzem hatte das Unternehmen noch über einen Verkauf des Messaging-Dienstes nachgedacht.

Der globale Smartphone-Markt

Gesamtmarkt

Der Smartphone-Markt wuchs 2013 rasant: Die Hersteller setzten laut dem Marktforscher Gartner 968 Millionen Geräte ab, ein Plus von 42,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt verkauften die Unternehmen 1,8 Milliarden Mobiltelefone, also erstmals mehr Smartphones als einfache Handys.

Samsung

Nach Stückzahlen ist inzwischen Samsung die unangefochtene Nummer eins unter den Smartphone-Herstellern. Die Südkoreaner verkauften im vergangenen Jahr nach Schätzungen der Marktforschungsfirma Gartner 300 Millionen Computer-Handys. Damit kam fast jedes dritte weltweit verkaufte Smartphone von Samsung, wobei der Marktanteil leicht sank. Insgesamt setzte der Konzern 444 Millionen Handys ab.

Apple

Apple war 2013 mit knapp 151 Millionen verkauften iPhones die Nummer zwei im Smartphone-Markt, der Marktanteil rutschte jedoch auf 15,6 Prozent ab.

LG

Fast gleichauf mit Huawei war LG Electronics. Der südkoreanische Hersteller verkaufte rund 46 Millionen Smartphones und verdoppelte fast damit den Absatz, der Markanteil liegt nun bei 4,8 Prozent. Einschließlich einfacher Mobiltelefone verkaufte LG 69 Millionen Geräte (3,8 Prozent Marktanteil).

Lenovo

Lenovo ist bislang vom chinesischen Heimatmarkt abhängig. Der Konzern verkaufte 2013 knapp 44 Millionen Smartphones (4,5 Prozent Marktanteil). Mit der Übernahme von Motorola dürfte der Konzern aber den Absatz künftig deutlich steigern.

ZTE

ZTE verkaufte im zweiten Quartal 10,1 Millionen Smartphones, ein deutliches Plus von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil liegt bei 4,2 Prozent. Insgesamt setzte der chinesische Hersteller 15,3 Millionen Handys ab.

Nokia

Nokia war 2013 mit 250 Millionen Geräten und 13,9 Prozent Marktanteil immer noch der zweitgrößte Handyhersteller, verlor aber weiter an Boden. Im lukrativen Smartphone-Markt läuft das Unternehmen unter „ferner liefen“. Die Gerätesparte übernimmt Microsoft.

Sonstige

Viele Unternehmen mit klangvollen Namen haben derzeit weniger als 4 Prozent Marktanteil, darunter Sony, HTC und Blackberry.

Die Kanadier ziehen nach früheren Informationen von Insidern mit einen Rückzug von der Börse in Betracht, um die Sanierung des Konzerns zu erleichtern. Blackberry war einst ein Liebling der Aktienmärkte, hat den Anschluss an die stetig wachsenden Rivalen Apple und Samsung verloren.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

28.08.2013, 07:30 Uhr

Ist diese Tochtergesellschaft ev. ein Joint-Venture mit der NSA?

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