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01.08.2011

14:17 Uhr

Smartphones

Nokia muss auch in Deutschland Federn lassen

Der Handy-Hersteller Nokia muss auf dem Markt für Smartphones Anteile abgeben. Das hat eine Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ergeben. Demnach zieht auch der taiwanesische Hersteller HTC vorbei.

Ein Nokia-Mitarbeiter bedient das Nokia-Smartphone N9. Quelle: Reuters

Ein Nokia-Mitarbeiter bedient das Nokia-Smartphone N9.

BerlinNokia hat im boomenden Markt für Smartphones in den vergangenen Monaten bereits viel Federn gelassen. Nun rutscht der einstige Marktführer auch in Deutschland aus der Riege der drei Top-Hersteller. Nach jüngsten Zahlen der Konsumforscher von GfK wurde das finnische Unternehmen im Juni von den taiwanischen Hersteller HTC vom dritten Platz verdrängt.

Laut GfK kommt Nokia unter den Smartphone-Herstellern mit einem Marktanteil von 14 Prozent hierzulande nur noch auf den vierten Platz. Noch im April waren es 21 Prozent. Auf dem weltweiten Markt war Nokia zuletzt von Samsung überholt worden, die mit ihrem neuen Smartphone gemeinsam mit Apple die ersten beiden Plätze belegen.

Den Zahlen von GfK zufolge rangiert hierzulande Samsung mit 28 Prozent an der Spitze, gefolgt von Apple mit 23 Prozent. HTC belegt nun mit 15 Prozent den dritten Platz. Der taiwanische Hersteller produziert wie sein Wettbewerber Samsung Smartphones sowohl mit Googles Android als auch mit Microsofts Betriebssystem Windows Phone. Im zweiten Quartal hat HTC insgesamt 12,1 Millionen Smartphones abgesetzt. Das seien 123,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen mit.

Nokia hatte sich Februar 2011 für eine Allianz mit Microsoft entschieden und will künftig mit dem Smartphone-Betriebssystem Windows Phone wieder Anschluss an die Konkurrenz finden. Noch müssen aber Käufer auf das erste Nokia-Modell mit dem Microsoft-System warten.

Von

dpa

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