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28.01.2014

03:21 Uhr

Smartphones

Samsung und Apple zunehmend von China bedroht

Auf dem globalen Smartphone-Markt ist Samsung stärker denn je. Auch Apple verkaufte im vergangenen Quartal so viel wie noch nie. Für beide wird jedoch der Kampf gegen chinesische Mitbewerber immer härter.

Verkaufte im vergangenen Quartal 16,6 Millionen Smartphones: Der chinesische Konzern Huawei. Reuters

Verkaufte im vergangenen Quartal 16,6 Millionen Smartphones: Der chinesische Konzern Huawei.

SeoulDas südkoreanische Unternehmen Samsung Electronics hat im vierten Quartal 2013 mit 86 Millionen verkauften Smartphones einen neuen Rekord ausgestellt und seinen Vorsprung vor Apple ausgebaut.

Das zeigen am Dienstag veröffentlichte Daten der Firma Strategy Analytics. Seine Führungsposition auf dem globalen Smartphone-Markt konnte Samsung demnach mit einem Anteil von 29,6 Prozent ausbauen.

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Apple kam auf 17,6 Prozent. Die beiden Marktführer sahen sich den Daten zufolge aber mit einem starken Zuwachs bei den chinesischen Anbietern Huawei Technologies und Lenovo Group konfrontiert.

Apple verkaufte den Angaben zufolge 51 Millionen iPhones in letzten Quartal 2013, Huawei 16,6 Millionen Smartphones und Lenovo 13,6 Millionen. Der Marktanteil der Chinesen beträgt 5,7 beziehungsweise 4,7 Prozent.

Den beiden Marktführern erwachse eine ernstzunehmende Konkurrenz von kleineren Marken, sagte die Analystin Linda Sui von Strategy Analytics. Der Smartphone-Absatz von Huawei, LG Electronics und Lenovo sei doppelt so schnell gewachsen wie der Durchschnitt der Branche. „Samsung und Apple werden hart kämpfen müssen, um diese und andere hungrige Herausforderer 2014 auf Abstand zu halten.“

Die Nachfrage nach Smartphones steigt unterdessen ungebremst: Erstmals wurden vergangenes Jahr über eine Milliarde Geräte ausgeliefert, teilte der Marktforscher IDC mit. Das sind 38 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Von

rtr

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